U 16-Faustballer setzen sich gegen 25 Konkurrenten durch / Mädchen Achte

Overberg-Crew holt 79. DM-Titel der ASV-Historie

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Deutscher Meister! Die U 16-Faustballer des Ahlhorner SV feiern den Titelgewinn.

Ahlhorn - Das nennt man wohl eine Punktlandung: Zum Abschluss der Feldsaison können die Faustballer des Ahlhorner SV doch noch einen deutschen Meistertitel feiern. Ihre männliche U 16 setzte sich bei der DM in Großenaspe gegen 25 Konkurrenten durch und wurde bei der Rückkehr gebührend empfangen.

„Schon auf dem Platz haben wir ordentlich Gas gegeben“, berichtete ASV-Trainer Dennis Overberg. Aber der Empfang im Vereinsheim habe die Stimmung noch einmal getoppt: „Alle waren überglücklich, dass es doch noch mit einer Goldmedaille in dieser Saison geklappt hat.“ Es war der insgesamt 79. DM-Titel in der Vereinsgeschichte.

Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Denn das Team von Dennis Overberg und Betreuer Rico Lüdtke musste in Schleswig-Holstein sage und schreibe neun Partien bestreiten. „Das sind gewaltig viele Spiele, die man absolvieren muss – ein dummes Ding kann dir schon das Genick brechen“, meinte Dennis Overberg.

Und so wäre es fast gekommen. In der Vorrunde bezwang der ASV zunächst den VfL Pinneberg (11:4, 11:6), unterlag jedoch anschließend dem TB Oppau mit 10:12, 11:6, 9:11. „Das war das Beste, was uns passieren konnte“, sagte Dennis Overberg. Denn wie sich später herausstellen sollte, wurde seine Crew durch die Niederlage Gruppenzweiter und ging dadurch in der Qualifikation den härtesten Gegnern TV Vaihingen/Enz, TSV Calw und SV Moslesfehn, der am Ende Sechster wurde, erst einmal aus dem Weg. Die drei anderen Vorrundenpartien gegen den Hammer SC (11:5, 11:4), den TV Waibstadt (12:10, 11:3) und den TSV Gärtringen (11:2, 11:5) gewann der ASV glatt.

Tags darauf legte der Niedersachsenmeister nochmal eine Schippe drauf. In der Qualifikation besiegten die Ahlhorner den Leichlinger TV (11:8, 14:12), anschließend räumten sie im Viertelfinale den MTV Hammah aus dem Weg (11:9, 11:6). Im Halbfinale wartete dann wieder der TB Oppau. Angst vor einer erneuten Niederlage hatte Dennis Overberg nicht: „Wir wussten, dass wir das Vorrundenspiel nur verloren haben, weil wir uns dumm angestellt haben – normalerweise haben wir die im Sack.“ Und das zeigte der ASV beim 11:6, 11:6 auch.

Im spannenden Finale gegen den TV Vaihingen/Enz kamen die Ahlhorner mit dem heftigen Wind, der den Spielaufbau erschwerte, deutlich besser zurecht. Nach dem 11:7 wehrte der ASV im zweiten Durchgang beim Stand von 9:10 einen Satzball ab und nutzte den ersten Matchball zum 12:10 – der Jubel bei Arne Grotelüschen, Jan Kalischewski, Colin Minx (alle Angriff), Erik Grotelüschen, Marius Muhle, Paul Barklage (Alle Abwehr) und Zuspieler Lucas Overberg kannte keine Grenzen mehr.

Weniger Anlass zur Freude hatte die weibliche U 16 des Ahlhorner SV. Das Team von Trainerin Edda Meiners wurde Achter. Vier Vorrundensiegen gegen den ASV Veitsbronn (8:11, 11:8, 11:5), den Hammer SC (11:2, 11:3), den TuS Wakendorf-Götzberg (12:10, 9:11, 11:9) und den TSV Borgfeld (11:4, 11:0) stand eine Niederlage gegen den TV Unterhaugstett (8:11, 9:11) gegenüber. Nach dem 11:9, 11:8 in der Qualifikation gegen den TSV Calw verlor der ASV das Viertelfinale gegen den späteren Titelträger TK Hannover mit 9:11, 10:12 und auch die Platzierungsspiele gegen den TV Unterhaugstett (9:11, 9:11) sowie den TV Segnitz (11:13, 9:11).

Auch für die Mädchen des Wardenburger TV reichte es nicht zu einer Medaille – sie wurden Fünfte. · mar

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