HSG fertigt Schlusslicht ab / Neerstedt II muss in Delmenhorst kämpfen

Die „One-Woman-Show“ der Miriam Wachsmann

Im Tiefflug: Miriam Wachsmann (am Ball) bot gegen den Oldenburger TB II eine Galavorstellung. ·
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Im Tiefflug: Miriam Wachsmann (am Ball) bot gegen den Oldenburger TB II eine Galavorstellung. ·

Wildeshausen - WILDESHAUSEN/NEERSTEDT · In der Handball-Regionsoberliga der Frauen läuft derzeit alles auf einen Showdown zwischen Spitzenreiter TV Neerstedt II und Verfolger HSG Harpstedt/Wildeshausen hinaus. Am Sonnabend, 15. Februar, 15.30 Uhr, kommt es in Neerstedt zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegsaspiranten.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – Oldenburger TB II 30:17 (20:8): Die Gastgeberinnen machten mit dem Tabellenletzten kurzen Prozess. „Der Gegner war absolut chancenlos“, sagte HSG-Trainer Michael Bartels. Egal, ob aus dem Tempogegenstoß oder über Spielzüge – sein Team traf nach Belieben. Den Oldenburgerinnen gelangen in den ersten 30 Minuten lediglich drei Feldtore, die übrigen fünf resultierten aus Strafwürfen. Nach dem Seitenwechsel nutzte Bartels die Gelegenheit, um verschiedene Deckungsvarianten und mehrere Spielerinnen auf ungewohnten Positionen zu testen. „Sonst fällt das Ergebnis noch höher aus.“ Eine Galavorstellung bot die neunfache Torschützin Miriam Wachsmann. „Das war fast schon eine One-Woman-Show – überirdisch, was sie in puncto Einstellung und Disziplin abgeliefert hat“, lobte Michael Bartels die 24-Jährige. Einziger Wermutstropfen: Vanessa Kniffki erlitt wahrscheinlich einen Außenbandriss.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger - Görke (2), Kniffki (4), Wagner (3), Bartels (2), Wolter (4), Oehlerking (3), J. Krieger (2), Jackowski, Wachsmann (9), Abeln (1).

HSG Delmenhorst II – TV Neerstedt II 19:22 (11:12): Nach dem souveränen Sieg im Hinspiel (36:19) mussten die Neerstedterinnen ihren Erfolg diesmal schwer erkämpfen. Die arg vom Verletzungspech gebeutelte HSG schickte ihre verstärkte Oberliga-A-Jugend auf die Platte. In der ausgeglichenen Partie bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen. Die Gäste führten mit 6:3 (13.), gerieten durch etliche technische Fehler und verworfene Chancen aber in Rückstand. Zur Pause führte der Spitzenreiter glücklich mit 12:11. Im zweiten Durchgang minimierten die Neerstedter ihre Fehlerquote und setzten sich vom 13:13 auf 17:13 (49.) ab. Auch im Deckungsverband steigerte sich das Team von Trainer Stephan Große-Knetter und nahm dem Tabellenfünften dadurch einiges von seiner Durchschlagskraft. Auch mit einer offensiven Abwehrvariante konnte Delmenhorst den Klassenprimus nur sporadisch in Bedrängnis bringen. Neerstedt gewann letztlich verdient.

TV Neerstedt II: Meyenburg - Ahrens (2), Saam (5), Helt riegel (1), Jüchter (1), Spille (4), Schulze, Lüschen (1), Mutke (1), Bausch (1), Schwan, Cordes (4), Hammann (1), Lasrich (1).

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