TV Neerstedt setzt gegen Tabellenzweiten OHV Aurich II Ausrufezeichen – 35:30

Oltmanns Paraden der Knackpunkt

Parierte in der entscheidenden Phase zwei Siebenmeter: Neerstedts Keeper Lukas Oltmanns (Bild) hielt die Strafwürfe von Aurichs Renke Gronau. Foto: Büttner

Neerstedt – Die Handballer des TV Neerstedt haben im ersten Heimspiel des Jahres ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit 35:30 (17:17) besiegte der Verbandsligist den OHV Aurich II, der als Tabellenzweiter in die Gemeinde Dötlingen gekommen war. Seine Mannschaft habe die erhoffte Reaktion auf die 30:40-Schlappe beim Wilhelmshavener HV II in der Vorwoche gezeigt, befand Trainer Andreas Müller: „Wir haben in der Deckung beweglicher agiert und dem Gegner dadurch viel von seiner Angriffswucht genommen.“

Seine Mannschaft habe die Auricher zu Beginn „gut zu greifen bekommen“, sah Müller eine ordentliche Startphase seiner Crew. Nachdem Marcel Reuter zum 1:0 getroffen hatte, erhöhte Eike Kolpack in Minute vier auf 4:1. Nach dem Treffer zum 11:6 (15.) – der zehnfache Torschütze Marcel Behlmer war per Siebenmeter erfolgreich – stoppte erst eine Auszeit von OHV-Coach Patrick Tulikowski den Lauf der Grün-Weißen. Die Halbzeit sei dann zum richtigen Zeitpunkt gekommen, erklärte Müller. Nachdem Mirko Reuter die erstmalige Führung der Gäste (17:16/28.) ausgeglichen hatte, ging es beim Stand von 17:17 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff lieferten sich beide Teams in einem „Match auf gutem Verbandsliga-Niveau“ (O-Ton Müller) ein offene Partie. Nach dem 28:27 (50.) durch Marcel Reuter und einer Zeitstrafe gegen Julian Hoffmann folgte die Entscheidung. „Lukas Oltmanns hat gleich zwei Siebenmeter von Renke Gronau pariert, und wir machen in Unterzahl zwei Tore“, schilderte Müller die Phase zwischen der 51. und 53. Minute.

Die Drei-Tore-Führung – Eike Kolpack hatte zum 30:27 (54.) eingenetzt – baute der TV Neerstedt dann bis zum Spielschluss auf fünf Treffer aus. Am Ende sei der Sieg vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen. Die beiden gehaltenen Siebenmeter von Lukas Oltmanns seien der Knackpunkt in der engen Partie gewesen, sagte Müller.

Er habe wenig gewechselt und seiner Stammformation lange das Vertrauen geschenkt, erklärte der 42-Jährige. Eike Kolpack und Marcel Behlmer seien auf der linken Angriffsseite kaum zu stoppen gewesen. Ein Sonderlob verteilte Müller an Marcel Reuter. Als etatmäßiger Rechtsaußen habe der Linkshänder auf der Mittelposition klug Regie geführt.

Nun müsse seine Mannschaft am kommenden Sonnabend, 1. Februar, 19.15 Uhr, im Auswärtsspiel beim Drittletzten MTV Eyendorf nachlegen, forderte Müller: „Holen wir da nicht die nächsten beiden Punkte, dann war der schöne Sieg gegen die starken Auricher umsonst.“  prü

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