Oldenburger Beachhandballer siegen bei „German Open“ in Wildeshausen

„Nordlichter“ dürfen zum Finale in den Süden

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Akrobatischer Einsatz für den Finalsieg von „Die Brüder“.

Wildeshausen - Von Carsten Schlotmann. Die „German Open“ im Beachhandball sind entschieden: In Wildeshausen gewannen gestern „Die Brüder“ des TSV Ismaning das Endspiel der Frauen nach dem Shootout gegen die Caipiranhas aus Erlangen. Im Finale der Männer setzten sich die „Nordlichter“ aus Oldenburg in zwei Sätzen gegen die „12 Monkeys“ aus Köln durch.

„Nordlicht“ Maurice Dräger von der Bundesliga-Reserve der TSV Hannover-Burgdorf rang nach dem Endspiel nach Worten: „Unbeschreiblich!“, jubelte der Harpstedter. Inwieweit die „Nordlichter“ die Qualifikation zum EHF Beach Handball Champions Cup im November auf Gran Canaria tatsächlich einlösen, lässt Dräger offen: „Ob wir fahren, müssen wir noch klären – nicht zuletzt mit Blick auf Zeit und Kosten.“

Zu den ersten Gratulanten zählte für den Finalgegner „12 Monkeys“ aus Köln deren Pressesprecher Jan Ertel. Ertel zollte den Leistungen der noch jungen „Nordlichter“ Respekt: „Ein junges Team, das dem Beachhandball gut tun wird.“ Mit dem Abschneiden seines eigenen Teams sei er zufrieden: „Schließlich dürfen wir uns Vizemeister nennen.“

Beim Titelgewinner der Frauen, dem TSV Ismaning, laufen jetzt laut Trainer Alex Novakovic die Bemühungen an, den „Brüdern“ die Reise zum EHF Beach Handball Champions Cup zu ermöglichen. Novakovic mit Blick auf den Endspielgegner aus Erlangen: „Ein bayerisches Finale im hohen Norden – das ist doch schon was.“ „Die Brüder“ seien „ohne große Erwartungen“ nach Wildeshausen gereist. Die Mannschaft, die sich überwiegend aus Spielerinnen der Bundesliga-A-Jugend des TSV zusammensetzt, habe eine „großartige Leistung“ gezeigt.

Steffen Bloß, sportlicher Leiter des Frauen-Finalisten „Caipiranhas“ Erlangen: „Unser Ziel war das Halbfinale – das haben wir hingekriegt.“ Bloß unmittelbar nach der Niederlage gegen „Die Brüder“ im Shootout: „Das war eine knappe Partie mit zwei gleichwertigen Gegnern. Verloren haben wir, weil wir unsere Chancen nicht in aller Konsequenz genutzt haben.“

Die Siegerehrung in der Sandkiste inmitten des Zentrums der Wittekindstadt gestalteten neben Veranstaltungsleiter Wolfgang Sasse (Vorsitzender Beach Sport Verein Nord-West) die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen sowie DHB-Vizepräsident Amateur- und Breitensport Andreas Michelmann. Grotelüschen sprach von „Beachhandball vom Feinsten“, den Wildeshausen während der zweitägigen Veranstaltung gesehen habe. Andreas Michelmann bezeichnete Wolfgang Sasse und Mitstreiter als „tolle Gastgeber“. Der DHB-Vizepräsident: „Die Empfehlung des Arbeitskreises Amateur- und Breitensport an das Präsidium des Deutschen Handballbundes und den Bundesrat, wieder mit Auswahlmannschaften an internationalen Wettbewerben teilzunehmen, ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

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