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Handball-Oberligist TV Neerstedt steht gegen HSG Osnabrück vor einer Herkulesaufgabe

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Von: Jürgen Prütt

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Rückraumspielerin Miriam Müsch während einer Auszeit.
Setzt ihre Handballpause fort: Rückraumspielerin Miriam Müsch wird in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr für den TV Neerstedt in der Oberliga auflaufen. © Tamino Büttner

Neerstedt – Behaupten die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt auf der Zielgeraden der Saison den drittletzten Platz in der Tabelle? Und reicht dieser dann auch für den Klassenerhalt? Zumindest die erste Frage wird am 28. Mai nach dem letzten Spiel gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn beantwortet sein. Bis dahin muss die Crew von Trainerin Cordula Schröder-Brockshus noch viermal ran, dreimal vor eigenem Anhang. Den Auftakt bildet an diesem Sonnabend, 17 Uhr, die Partie gegen die HSG Osnabrück.

Mit vier Siegen und zwei Niederlagen aus den vergangenen sechs Spielen hat der TV Neerstedt sein Punktekonto auf 12:28 Zähler aufgestockt und sich im Kampf um den Klassenerhalt einen kleinen Vorteil verschafft. Allerdings spürt der Tabellenelfte aus der Gemeinde Dötlingen quasi den Atem der Verfolger HSG Bützfleth/Drochtersen (10:32) und GW Mühlen (9:33) im Nacken. Am Mittwoch, 25. Mai, 20.30 Uhr, könnte es zum „Spiel der Spiele“ im Abstiegskampf kommen, wenn es in eigener Halle gegen den Rivalen von der Unterelbe geht. „Es läuft darauf hinaus“, erwartet Cordula Schröder-Brockshus einen Showdown in der Neerstedter Sporthalle.

Zunächst heißt der Gegner aber HSG Osnabrück. „Die sind aktuell echt gut drauf“, sieht Schröder-Brockshus eine Herkulesaufgabe auf ihre Mannschaft zukommen. „Wir müssen versuchen, die Kreise von Linkshänderin Lisa Meyer einzuengen“, erläutert die 29-Jährige den Plan. Das sei aber nicht so einfach, „weil Osnabrück auch auf Rechtsaußen gut besetzt ist und das Spiel über den Kreis beherrscht“. Ein Blick auf die vergangenen Ergebnisse unterstreicht dies. Die HSG Osnabrück kommt mit einem Monsterlauf nach Neerstedt. Mit 19:3 Zählern in Folge hat sich die Crew aus der Friedensstadt in den Wochen nach dem Re-Start aus dem Tabellenkeller bis auf Rang sieben vorgearbeitet.

Das erste Aufeinandertreffen mit dem TV Neerstedt liegt dabei noch nicht allzu lange zurück. Am 30. April kassierten die Grün-Weißen in Osnabrück nach zuvor drei Siegen in Folge eine 18:36-Klatsche. „Das Ergebnis muss raus aus den Köpfen“, fordert Cordula Schröder-Brockshus. Verzichten muss sie im Rückspiel auf Nina Sempert und Miriam Müsch. Rückraumspielerin Müsch hatte ihre Handballpause unterbrochen, nachdem beim TV Neerstedt zwischenzeitlich fast die halbe Mannschaft außer Gefecht gesetzt war. „Miriam hat mit ihren fünf Toren beim Sieg in Hude gezeigt, dass sie eine große Hilfe ist. Sie wird in dieser Saison aber voraussichtlich nicht mehr auflaufen“, erläutert Cordula Schröder-Brockshus.

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