U 14-Faustballer des TV Brettorf räumen auch den deutschen Meistertitel ab

O’Halloran ist Lemkes Held

Co-Trainer Klaus Tabke (h.v.l.), Onno Legler, Fionn O’Halloran, Finn Kläner, Luca Borchers, Trainer Tim Lemke, Kilian Werth (v.v.l.), Lasse Plate, Nico Schnier und Lorenz Neu bejubeln den Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Brettorf/Ahlhorn - Niedersachsenmeister, norddeutscher Meister und jetzt auch noch deutscher Meister – die U 14-Faustballer des TV Brettorf haben in dieser Hallensaison sämtliche Titel abgeräumt, die es abzuräumen gibt. Allerdings musste die Crew von Trainer Tim Lemke bei der DM in Güstrow um den Erfolg zittern.

Im ersten Satz des Halbfinales bekamen die Brettorfer vom TV Vaihingen/Enz eine kostenlose Lehrstunde erteilt (8:11). „Das war’s dann wohl“, dachte Lemke. Doch im zweiten Durchgang konnten seine Schützlinge ihr Spiel „aufpeppen“ und schafften den Satzausgleich (15:13). Im Entscheidungssatz (11:5) war bei den Vaihingern die Luft raus. „Sie waren wirklich beeindruckt von dem, was wir gemacht haben“, berichtete Lemke.

Im Finale traf der TV Brettorf auf den Güstrower SC. Den Ausrichter hatte Lemke vor dem Turnier nicht auf dem Zettel. Mit 11:0 gewann Brettorf den ersten Satz im Schnelldurchlauf. Doch mit der Unterstützung der rund 250 Zuschauer schafften die Gastgeber den Ausgleich (11:9) und waren im dritten Durchgang drauf und dran, die Partie völlig zu drehen. „Aber selbst von einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen haben wir uns nicht beeinflussen lassen“, freute sich Lemke. Lorenz Neu servierte taktisch kluge Angaben, und auch sonst hatte Brettorf immer eine Antwort parat.

„Mein Held war aber Fionn O’Halloran“, erzählte Lemke. Obwohl der Abwehrspieler erst vor zwei Jahren zum Faustball gekommen war, stand er im Finale in der ersten Fünf und entschärfte im Entscheidungssatz zwei ganz schwierige Bälle. Dabei hätte O’Halloran die DM wegen eines Heimaturlaubs in Irland eigentlich verpasst. „Zum Glück kann man Flüge umbuchen“, meinte Lemke.

Der TV Brettorf hatte in der Vorrunde gegen den TSV Lola (11:9, 4:11) und den Güstrower SC (10:12, 11:5) unentschieden gespielt und gegen den TV Öschelbronn (11:3, 11:3) sowie den TV Segnitz (11:6, 11:7) gewonnen. Als Gruppenzweiter behauptete sich Brettorf in der Qualifikation mit 11:8, 11:6 gegen die TG Biberach.

Die U 14-Mädchen des Ahlhorner SV und des TV Brettorf konnten bei der DM in Himmelpforten bei der Medaillenvergabe kein Wörtchen mitreden. Brettorf musste sich nach dem 11:4, 4:11, 11:7 über den TSV Schülp mit Platz sieben begnügen. Der Ahlhorner SV landetet nach dem 6:11, 4:11 auf dem zehnten und letzten Rang. Den Titel holte der TV Jahn Schneverdingen durch das 11:4, 11:8 über den TSV Gärtringen. - mar

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