Oberligist TV Neerstedt empfängt schwach gestarteten TSV Bremervörde

Wolken eröffnet Rademacher zusätzliche Möglichkeiten

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Björn Wolken kehrt gegen Bremervörde ins Neerstedter Team zurück.

Neerstedt - Das 30:35 gegen Aufsteiger VfL Edewecht torpedierte den Saisonstart des Handball-Oberligisten TV Neerstedt. 6:2 Punkte aus vier Partien sind zwar nicht perfekt, aber immer noch ganz passabel. Schlimmer hat es da Neerstedts nächsten Gegner getroffen: Mit 2:6 Zählern ist der TSV Bremervörde überraschend schlecht aus den Startlöchern gekommen und steht vor der morgigen Partie (Anpfiff: 17.30 Uhr) bereits unter Druck.

Allerdings hatte der letztjährige Tabellendritte aus dem Landkreis Rotenburg im Sommer auch einen nicht unerheblichen Aderlass zu verzeichnen: In Timo Meyn und Philipp Meyer wanderten gleich zwei prominente Rückraumspieler ab, dazu auch einige Akteure aus der zweiten Reihe.

Kompensieren konnte TSV-Trainer Jörg Muszynski die Abgänge nur mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und aus der Reserve. Insgesamt umfasst sein Kader nur acht Feldspieler, darunter die Routiniers Adnan Salkic und Marcus Hölling. Während Rückraumschütze Salkic zu den Topscorern der Liga zählt, versucht Hölling am Kreis die Lücken zu reißen.

Bislang mit mäßigem Erfolg: Der ehemalige Zweitligist konnte lediglich das Heimspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug gewinnen (26:24). Alle anderen Begegnungen gingen – wenn auch nur knapp – verloren. Dabei machte sich immer wieder der kleine Kader des Tabellenzehnten nachteilig bemerkbar. Salkic und Hölling, beide schon 34 Jahre alt, sind nicht mehr in der Lage, volle 60 Minuten Dampf zu machen – ein Manko für Bremervörde. Trotzdem ist Neerstedts Trainer Jörg Rademacher auf der Hut: „Gerade aufgrund des schwachen Saisonstarts hat Bremervörde nichts zu verschenken. Wir müssen höllisch auf die Achse Salkic/Hölling aufpassen“, warnt er eindringlich vor den Grün-Roten.

Rademacher hofft, dass seine Deckung an die Leistung vom 30:23 bei der SG Neuenhaus/Uelsen anknüpfen kann, als seine Crew den wurfgewaltigen Jörn Wolterink gut im Griff hatte. Dies war beim zweiten Auswärtssieg der Schlüssel zum Erfolg. Zumindest kehrt mit Björn Wolken eine weitere Option zurück ins Team. Bis auf den an der Schulter verletzten Rückraumspieler Matthias Hüsener kann Rademacher sämtliche Akteure aufbieten.

„Wenn wir nicht frühzeitig ins Hintertreffen geraten wollen, müssen wir das Spiel gewinnen“, nimmt der B-Lizenzinhaber seine Mannschaft in die Pflicht.

wz

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