VfL Wildeshausen startet mit 0:3-Pleite beim SV Dimhausen in die Landesliga

Nur Bleyle und Hillmann in Normalform

Ausnahme: Roxy Hillmann (r.) erreichte gegen Dimhausen Normalform.
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Ausnahme: Roxy Hillmann (r.) erreichte gegen Dimhausen Normalform.

Wildeshausen – Fast sieben Monate war es her, seit die Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen letztmals um Landesliga-Punkte pritschten und baggerten. Nach dem 3:1-Erfolg beim TuS Wremen kamen Corona und der Saisonabbruch. An geregeltes Training und Vorbereitungsturniere war nicht zu denken. So verwundert es nicht, dass die Crew um VfL-Kapitänin Sina Meyer mit einer 0:3 (16:25, 19:25, 21:25)-Niederlage beim SV Dimhausen in die neue Spielzeit gestartet ist.

„Es war die erste komplette Partie seit Langem. Uns fehlte die Praxis. Dadurch hatten wir Probleme bei der Abstimmung und sind nie wirklich ins Spiel gekommen“, sagte Gunther Wieking. Der VfL-Coach attestierte lediglich Angela Bleyle und Roxy Hillmann Normalform. „Alle anderen sind deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben.“ Außerdem musste Wieking seine Formation umbauen. Für Ina Diephaus, die aufgehört hat, ging Diagonalspielerin Klara Schütte in den Außenangriff.

Die Wildeshauserinnen konnten in der Nordwohlder Sporthalle in vielen Bereichen nicht an ihre Trainingsleistungen anknüpfen. „Da war noch ganz viel Luft nach oben“, bestätigte Wieking: „Was sonst blind klappt, hat diesmal überhaupt nicht funktioniert.“ Annahmeprobleme brockten den Gästen im ersten Satz einen 10:16-Rückstand ein. Zwar konnte der VfL bis auf drei Zähler verkürzen (16:19), doch mit sechs Punkten in Folge sicherte sich Dimhausen den Satzgewinn.

Im zweiten Abschnitt führten die Wildeshauserinnen mit 6:2 und 9:4, gaben dann aber sieben Zähler am Stück ab. Erst beim 9:11 nahm Wieking die Auszeit. „Da hätte ich früher eingreifen müssen. Ich habe aber gezögert, weil ich keine Wechselmöglichkeit hatte“, meinte der 51-Jährige selbstkritisch. Zwar egalisierten seine Schützlinge nach dem Timeout zum 12:12 und waren auch beim 19:21 noch dran, doch wenig später hieß es 19:25.

Im dritten Satz liefen die Huntestädterinnen über 6:10 und 13:18 hinterher, robbten sich dann bis auf 18:20 heran. „Am Ende hat es dann wieder nicht gereicht“, meinte Wieking: „Aber es war schön, dass wir überhaupt mal wieder zum Spielen gekommen sind.“ Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich seinem Team bereits am kommenden Sonnabend, 26. September, ab 15 Uhr, und das gleich doppelt: Zum ersten Heimspieltag empfängt der VfL die BTS Neustadt II und den Wilhelmshavener SSV in der Realschulsporthalle an der Konradstraße.

VfL Wildeshausen: Angela Bleyle, Monika Blömer, Andrea Kruse, Klara Schütte, Roxy Hillmann, Florentina Schweinefuß, Sina Meyer, Katrin Schröder.  mar

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