Fußball-Kreisklasse: Harpstedt II setzt sich von den Abstiegsplätzen ab / Colnrade siegt weiter – 3:2

Noltes Last-Minute-Tor zum 1:0

Die dritte Herrenmannschaft des VfL Wildeshausen (am Ball: Bastian Flege/links) stand gegen Littel auf verlorenem Posten und kassierte eine verdiente 1:4-Niederlage.

Harpstedt - (ll) · Die Reserve des Harpstedter TB hat sich in der 1. Fußball-Kreisklasse offensichtlich gefunden. Mit 1:0 (0:0) gewann sie das „Sechs-Punkte-Spiel“ auf eigenem Platz gegen den SV Tungeln II, feierte damit ihren dritten Erfolg in Folge und vergrößerte den Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Spitzenreiter SC Colnrade tat sich wie erwartet bei Turabdin II schwer und kam „nur“ zu einem 3:2 (2:0)-Erfolg. „Die Dritte“ des VfL Wildeshausen ging im Heimspiel gegen die Sf Littel mit 1:4 (0:2) unter.

Harpstedter TB II - SV Tungeln II 1:0 (0:0): „Da haben wir mächtig Glück gehabt. Im Stillen hatte ich schon mit einem weiteren Remis gerechnet. Aber gegen diese drei Punkte wehre ich mich natürlich nicht“, witzelte HTB-Coach „Dieke“ Daum. Tungeln machte zwar das Spiel, konnte sich aber nicht gegen die „Beton-Abwehr“ der Harpstedter durchsetzen. Mit Fernschüssen hatten die Gäste ebenfalls kein Glück. Kurz vor der Pause hatte Hendrik Gröper mit einem Schuss, der knapp am Winkel vorbeiflog, etwas Pech. Kurios war dann das Siegtor in der dritten Minute der Nachspielzeit: Max Drewes knallte gegen den Pfosten – Nick Nolte drückte den Abpraller ein – Schlusspfiff.

SV Turabdin II - SC Colnrade 2:3 (0:2): Weiterhin ungeschlagen, gab der Spitzenreiter erneut eine „Duftmarke“ ab: 60 Punkte nach 22 Saisonspielen. So knapp, wie es das Ergebnis erscheinen lässt, war es auch wiederum nicht. Nach Toren von Kay-Simon Sommerfeld zum 0:1 (3.) und 0:3 (47.) sowie Andre Sommerfeld (5.) führten die Gäste bereits frühzeitig deutlich mit 3:0. Unverständlicherweise stellten die Colnrader nach dem dritten Tor das Fußballspielen ein, so dass Manuel Karli (56./60.) den Tabellenführer noch in arge Bedrängnis brachte.

VfL Wildeshausen III - Sf Littel 1:4 (0:2): „Für uns lag heute nichts drin“, war eine weise Erkenntnis von VfL-Trainer Wolfgang Schirrmacher. Die Gäste waren laufstärker, effektiv in der Ausnutzung der Torchancen und haben am Ende verdient gewonnen. Wenn Martin Brockmann erst in der 90. Minute der Ehrentreffer gelingt, dann spricht das Bände. Vorher waren die Sportfreunde erfolgreich durch Matthias Brandes (35.), Mark Jeddeloh (44./85.) und Sascha Budweg (80.).

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