Niederlage im Topspiel der 1. Kreisklasse bei Stenum II / Erster Punkt für Harpstedt II

Nitzsches Doppelpack reicht Höttges-Team nicht – 2:3

Offensivspieler Andreas Kari (vorn) hatte im Auftritt beim VfL Stenum II mit einem Schuss an den Innenpfosten Pech. So blieb es für den VfL Wildeshausen II bei einer 2:3-Niederlage im Duell der Bezirksliga-Reserven in der 1. Kreisklasse. - Foto: Krüger

Wildeshausen/Harpstedt - Mit einer unglücklichen 2:3-Niederlage kehrte der VfL Wildeshausen II vom VfL Stenum II, einem der Favoriten auf den Titel der 1. Kreisklasse, zurück. „Das hätte nicht sein müssen“, bedauerte VfL-Trainer Andree Höttges. Der Harpstedter TB II konnte mit dem Punkt beim SV Tungeln hingegen gut leben.

SV Tungeln - Harpstedter TB II 2:2 (1:1): Von einem „leistungsgerechten Unentschieden“ sprach HTB-Spielertrainer Christian Goritz nach dem ersten Punktgewinn seines Aufsteigers in der noch jungen Saison. Die Platzherren waren durch Florian Fröhlich in Führung gegangen, als er einen Freistoß annahm und den Ball unten rechts versenkte (19.). Noch vor der Pause glich aber Nico Wegner mit einer Kopfball-Bogenlampe aus 18 Metern aus (36.). Nach Wiederanpfiff entwickelte Tungeln mehr Druck, „aber wir haben gut dagegengehalten und konnten einige Konter fahren“, schilderte Goritz. So brachte der Spielertrainer selbst seine Mannschaft in Führung, als die Gäste in Höhe der Mittellinie einen Ballgewinn hatten. René Kube zog auf halblinks davon und bediente Goritz per Querpass zum 2:1 (62.). Nur drei Minuten später leistete sich der HTB hingegen einen Ballverlust im Mittelfeld, Tungeln spielte schnell in die Spitze – und dort stand Fröhlich, der mit seinem bereits vierten Saisontor im zweiten Spiel das 2:2 markierte. „Das geht in Ordnung“, bilanzierte Goritz: „Es war ein Spiel auf recht hohem Niveau mit einem von beiden Teams läuferisch enormem Pensum.“

VfL Stenum II - VfL Wildeshausen II 3:2 (1:0): „Das ist jetzt kein Weltuntergang, aber ein bisschen ärgert mich das schon“, gestand Wildeshausens Trainer Andree Höttges nach der „überflüssigen Niederlage“: „Irgendwie hat mir die volle Überzeugung, die entsprechende Körperspannung gefehlt.“ Die Gäste waren noch gar nicht richtig im Spiel, da lagen sie im Duell der Bezirksliga-Reserven bereits zurück: Kevin Sass traf nach drei Minuten zum 1:0. Zehn Minuten vor der Pause musste Wildeshausens Tim Albus mit Knieproblemen vom Platz und droht nun mit einer Vergrößerung des VfL-Lazaretts.

Sekunden nach Wiederanpfiff glich Henning Nitzsche sehenswert aus: Wildeshausens Knipser traf nach einem Querpass von Schahuaz Amir-Juki per Volleyschuss. Direkt vom Anstoß weg konterte Stenum allerdings zum 2:1 durch Marten Kämena (47.), Sass erhöhte mit seinem zweiten Tor (50.). „Die kurzen Abstände bei den Gegentreffern spiegeln für mich wider, dass uns die Griffigkeit gefehlt hat“, monierte Höttges: „Die Jungs wollten bestimmte Situationen lieber spielerisch lösen, anstatt mal den einfachen Ball zu wählen.“ Trotzdem hätte Wildeshausen nach dem 2:3 durch Nitzsche aus dem Gewühl heraus (68.) noch einen Punkt holen können. Doch Ole Willms traf nur den Querbalken, und Andreas Kari hatte mit einem Schuss an den Innenpfosten Pech. Von dort prallte die Kugel an den Rücken des Stenumer Keepers Marco Reuschler und zurück ins Feld. - ck

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