Gestern Abend drei verschossene Strafstöße im Zweitrundenspiel gegen BW Lohne

Nils Engelmann verdirbt VfL die Pokalüberraschung – 1:2

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Jan Lehmkuhl (l.) hatte eine große Chance zum Führungstreffer. ·

Wildeshausen - Von Sven MarquartDer VfL Wildeshausen hat gestern Abend eine Pokalüberraschung nur knapp verpasst. Der Fußball-Bezirksligist unterlag dem Landesligisten TuS BW Lohne mit 1:2 (1:1). Nils Engelmann schoss die Gäste in der 84. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in die dritte Bezirkspokalrunde. Zuvor hatte Benjamin Bohrer einen Foul elfmeter an den Innenpfosten gesetzt – es wäre die Führung für den Außenseiter gewesen.

Erst am Sonntag hatte Bohrer mit einem eiskalt verwandelten Strafstoß im Punktspiel gegen den TV Esenhamm (3:1) die Weichen auf Sieg gestellt. Doch gestern war auf jeden Fall nicht der Tag der Elfmeterschützen. Denn außerdem scheiterten sowohl Lohnes Mursel Smakolli als auch Wildeshausens Rene Tramitzke vom Punkt.

Zunächst parierte VfL-Keeper Harm-Aike Hollmann Smakollis Handelfmeter, den Jannik Wallner verursacht hatte. Im Nachsetzen erzielte Lohnes Bester aber das 1:0 für die Gäste (4.). Obwohl Torhüter Philip Kreimer auf der anderen Seite erst den Ball spielte und dann erst Maximilian Seidel von den Beinen holte, zeigte Schiedsrichter Christian Scheper (Emstek) erneut auf den Punkt. Kreimer wehrte den schwachen Schuss von Rene Tramitzke zwar ab, doch Ma jues Gebhardt-Bauer verwertete den Abpraller zum 1:1 (39.).

Obwohl der Landesligist immer wieder zu klaren Torchancen kam, versteckten sich die ersatzgeschwächten Krandel-Kicker nicht und boten einen leidenschaftlichen Pokalfight. Nach wolkenbruchartigen Regenfällen zu Beginn des zweiten Durchgangs legten sich Tobias Düser und Jan Lemkuhl bei Kontern den Ball jeweils zu weit vor. Dann foulte Philip Kreimer erneut Maximilian Seidel, und Benjamin Bohrer legte sich den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht – mit bekanntem Ausgang (76.).

Für den Favoritensieg sorgte dann Nils Engelmann, der von rechtsaußen einen Freistoß mit dem linken Fuß ins lange Eck schlenzte. Harm-Aike Hollmann war zwar mit den Fingerspitzen am Ball, konnte das 1:2 aber nicht verhindern (84.). „Er stand ein bisschen zu weit vorn. Als Torwart kannst du schlecht rückwarts laufen“, meinte VfL-Coach Klaus Ebel. Da nützte es auch nichts, dass Hollmann in der Schlussphase noch zwei Mal glänzend gegen Mursel Smakolli parierte (86./90.).

Nach dem Abpfiff war Klaus Ebel im Zwiespalt: Einerseits freute er sich über die „richtig tolle Leistung“ seiner Elf, andererseits sei das „Ergebnis natürlich ärgerlich“. Dagegen nahm Lohnes Trainer Daniel Dauny den „Pflichtsieg“ seines Teams unaufgeregt zur Kenntnis und spendierte dem Gegner ein Lob: „Der VfL hat eine sympathische Mannschaft, die unter Klaus Ebel eine gute Zukunft haben wird.“

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