Niedersachsen Open steigen am 17. Mai auf Delmenhorster Stadiongelände

Fest für die Faustball-Familie

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Mit den Niedersachsen Open wollen Uwe Kläner (v.l.), Bodo Würdemann und Harm Rykena die eingeschlafene Tradition der Faustball-Großturniere wieder aufleben lassen.

Brettorf - Wenn sich Uwe Kläner, Harm Rykena und Bodo Würdemann an alte Faustball-Zeiten erinnern, geraten die drei Veteranen regelrecht ins Schwärmen. „Früher gab es Großturniere mit 150 Mannschaften aus allen Alters- und Leistungsklassen“, erzählt Uwe Kläner. Besonders das tolle Zusammengehörigkeitsgefühl der Faustball-Familie ist dem Spielwart des TV Brettorf von damals im Gedächtnis geblieben.

„Ich stand als Jugendlicher bei so einem Turnier mal am Tresen, um mir eine Cola zu holen. Nebenan stand Nationalangreifer Martin Becker und hat mich angesprochen“, berichtet Bodo Würdemann, der Trainer des Zweitligisten SV Moslesfehn. Die Mammutveranstaltungen haben auch seine Faustball-Karriere nachhaltig geprägt.

Doch inzwischen sind die Großturniere aufgrund der Terminschwemme „irgendwie eingeschlafen“, bedauert Uwe Kläner. Gern würde er die schöne Tradition wieder aufleben lassen. Gesagt, getan: Für Sonntag, 17. Mai, organisieren der TV Brettorf, der Ahlhorner SV, der SV Moslesfehn und der Wardenburger TV zusammen mit dem Turnbezirk Weser-Ems die erste Auflage der Niedersachsen Open. „Das soll ein tolles Event werden“, wünscht sich Kläner.

„Unser Ziel ist es, mehr als 100 Manschaften zusammenzubekommen“, erläutert Harm Rykena vom Ahlhorner SV. Das sollte problemlos klappen, meint Würdemann. Einen Großteil der angestrebten Marke dürften allein schon die vier Ausrichtervereine stellen. Auch aus dem Bezirk Braunschweig gebe es bereits Anmeldungen. Teilnehmen können sowohl Hobby- als auch Leistungsmannschaften von den Minis bis zu den Senioren. „Ich hoffe, dass das angenommen wird“, sagt Rykena.

Um das Projekt gelingen zu lassen, wurde der Turniertag im niedersächsischen Faustball-Kalender freigehalten – unterhalb der 1. Bundesliga findet am Sonntag nach Himmelfahrt kein Spielbetrieb statt. Die Erstliga-Teams des Ahlhorner SV haben ihre für den 17. Mai angesetzten Heimspiele sogar eigens nach Delmenhorst verlegt.

Das Stadiongelände an der Düsternortstraße war bereits bis Ende der 70er-Jahre Schauplatz eines großen Faustball-Turniers, sei verkehrstechnisch gut zu erreichen und biete „Platz für 20 Großfelder“, erklärt Rykena.

Den Ausschank haben die Organisatoren an einen Gastronomiebetrieb vergeben. „Wir wollen kein Geld generieren – uns geht es darum, den Faustball-Sport nach vorne zu bringen“, bekräftigt Kläner. Das Turnier solle sich allein durch Meldegelder tragen.

mar

www.faustball-ntb.de/ndso

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