„Nichts zu meckern“: Schütte führt sich gut ein

Sieg und Niederlage für Wildeshauser Volleyballerinnen

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Ina Diephaus musste gegen den VfL Lintorf II im Mittelblock aushelfen.

Wildeshausen - Sechs Wochen hatten die Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen spielfrei. Die lange Pause hat der Mannschaft von Trainer Gunther Wieking jedoch offensichtlich nichts ausgemacht. Gegen den TuS Neuenkirchen siegte der Verbandsliga-Absteiger klar mit 3:0. Allerdings setzte es anschließend eine ebenso deutliche 0:3-Niederlage gegen den VfL Lintorf II.

Gegen den TuS Neuenkirchen siegte der Verbandsliga-Absteiger klar mit 3:0. Allerdings setzte es anschließend eine ebenso deutliche 0:3-Niederlage gegen den VfL Lintorf II.

TuS Neuenkirchen – VfL Wildeshausen 0:3 (13:25, 13:25, 20:25): Wieking hatte Personalprobleme und musste daher einige Umstellungen vornehmen. Weil Andrea Kruse (krank) und Louisa Willenborg (Studium) fehlten, standem dem VfL-Coach in Franziska Lehmann und Katrin Schröder nur zwei gelernte Mittelblockerinnen zur Verfügung. Stattdessen waren Klara Schütte und Anneke von der Ecken dabei. 

Für beide Nachwuchsakteurinnen war es die Landesliga-Premiere. Während Zuspielerin Anneke von der Ecken auf der zentralen Position nur punktuell eingesetzt wurde, spielte Klara Schütte in beiden Partien durch. „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht – da gab es überhaupt nichts zu meckern“, lobte Wieking die erst 15-jährige Diagonalspielerin. 

Die Wildeshauserinnen begannen stark, schlugen gut auf und waren aufmerksam in der Abwehr. „Da war kein Halbgas. Nur im dritten Satz haben wir es etwas schluren lassen“, berichtete Wieking. „Aber das ist verständlich, wenn man die ersten beiden Sätze so deutlich gewinnt. Als es drauf ankam, waren alle nochmal konzentriert.“

VfL Wildeshausen – VfL Lintorf II 0:3 (18:25, 13:25, 17:25): Die Probleme im Wildeshauser Mittelblock wuchsen noch, weil Franziska Lehmann vor der zweiten Partie zur Nachtschicht musste. Notgedrungen übernahm Ina Diephaus ihren Part. Obwohl die Huntestädterinnen gegen den Spitzenreiter nicht mehr so gut servierten wie zuvor, konnten sie den ersten Satz zunächst ausgeglichen gestalten. „Aber Lintorf hatte sehr viele Optionen im Angriff, und wir konnten uns nur schwer aus den Drucksituationen befreien“, erläuterte Wieking. So stand unterm Strich ein klares 0:3. „Aber die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir werden den Kopf nicht hängen lassen“, erklärte der Übungsleiter. - mar

VfL Wildeshausen: Sina Meyer, Katrin Schröder, Franziska Lehmann, Ina Diephaus, Maike Kastorf, Barbara Ptock, Angela Bleyle, Klara Schütte, Anneke von der Ecken.

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