VfL-Volleyballerinnen starten mit 3:1 gegen SV Dimhausen in die Landesliga

„Nicht schön, aber erfolgreich“

Gelungener Auftakt: Klara Schütte (l.) feierte mit dem VfL Wildeshausen zum Landesliga-Start einen 3:1-Erfolg beim SV Dimhausen. Foto: Westermann

Wildeshausen – Der erste Schritt ist gemacht. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga ist den Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen mit dem 3:1 (25:20, 20:25, 25:12, 25:16) beim Aufsteiger SV Dimhausen der Neustart in der Landesliga geglückt. Der angepeilte Platz im sicheren Tabellenmittelfeld scheint realistisch.

Dabei musste VfL-Coach Gunther Wieking während der Sommerpause jede Menge Aufbauarbeit leisten. Denn in Franziska Lehmann (BTS Neustadt), Viola Ruberg (VG Delmenhorst/Stenum II) und Maike Meiners (pausiert aus privaten Gründen) stehen ihm drei Leistungsträgerinnen nicht mehr zur Verfügung. Dafür holte er die Nachwuchsspielerinnen Lea Gebken, Zornitsa Kostadinova, Emily Wedermann, Lea Vosteen und Florentina Schweinefuß aus dem Kreisliga-Team in den Kader. „Wir müssen sehen, wie sie sich entwickeln“, ist Wieking gespannt.

Zum Auftakt in Nordwohlde verzichtete er allerdings noch auf das junge Quintett. Außerdem fehlten die etatmäßigen Mittelblockerinnen Katrin Schröder (Rückenprobleme), Antje Stahl (Urlaub) sowie Lea Schwuchow, die in dieser Saison allenfalls sporadisch zum Einsatz kommen wird.

Die Wildeshauserinnen liefen im ersten Satz zunächst einem Rückstand hinterher. „Wir haben uns viel zu wenig bewegt. Alles war träge und langsam“, monierte Wieking. Dann verwandelte VfL-Kapitänin Sina Meyer das 10:13 mit einer Aufschlagserie in einer 17:13-Führung. „Dadurch haben wir den Satz relativ sicher nach Hause gebracht“, meinte Wieking. Daran änderten auch zwei Auszeiten seines Dimhauser Trainerkollegen Jörg Menzel nichts.

Im zweiten Durchgang lagen die Gäste zunächst vorne. Schlechte Aufschläge und eine spürbare Verunsicherung bei der Annahme ermöglichten dem Neuling dann aber den Satzausgleich. Wieking reagierte und stellte um. Außenangreiferin Klara Schütte und Mittelblockerin Roxy Hillmann tauschten die Positionen. „Wir haben wesentlich besser aufgeschlagen und viel Druck gemacht“, freute sich der VfL-Coach. Mit einer fulminanten Aufschlagserie machte Roxy Hillmann aus dem 6:7-Rückstand einen 16:7-Vorsprung, so dass die Wildeshauserinnen den dritten Abschnitt klar mit 25:12 eintüten konnten.

Im vierten Satz spielten die Huntestädterinnen ihre Stärken aus und brachten den Sieg routiniert nach Hause. „Nicht schön, aber erfolgreich“, bilanzierte Wieking nach dem „typischen Sonntagsspiel“.  mar

VfL Wildeshausen: Barbara Ptock, Angela Bleyle, Monika Blömer, Andrea Kruse, Klara Schütte, Roxy Hillmann, Ina Diephaus, Sina Meyer.

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