Ahlhorner SV und TV Brettorf wollen bei DM zunächst die Vorrunde überstehen

Neuefeinds und Kreyes Ziel: Am Sonntag noch dabei sein

Wegen Knieproblemen wurde Malte Hollmann im Training geschont. Eine Vorsichtsmaßnahme. Bei der DM in Hamm wird der Angreifer des TV Brettorf dabei sein. - Foto: Marquart

Brettorf/Ahlhorn -  Es hat gereicht: Rechtzeitig zur deutschen Meisterschaft in Hamm hat Christoph Johannes vom Faustball-Erstligisten Ahlhorner SV seinen Bänderriss auskuriert. „Das sah gut aus! Ich war am Mittwoch im Abschlusstraining angenehm überrascht. Wenn Christoph keine Schmerzen hat und das Go gibt, kann er vielleicht sogar starten“, sagt ASV-Coach Thomas Neuefeind.

Die Ahlhorner treffen an diesem Sonnabend um 11 Uhr im Eröffnungsspiel auf Nordmeister VfK 01 Berlin, dem sie in der Punktrunde zwei Mal unterlegen waren. Beim 4:5 in eigener Halle hatte der ASV Matchball, um drei Wochen später in der Hauptstadt sang- und klanglos mit 0:5 unterzugehen. „Das wollen wir diesmal besser machen“, sagt Neuefeind. Im zweiten Spiel der Gruppe A trifft seine Crew auf den Süd-Zweiten TV Schweinfurt-Oberndorf. „Gegen Schweinfurt haben wir bisher nie gut ausgesehen – das kann nur besser werden“, meint Neuefeind.

In dem Dreiervergleich mit Berlin um Nationalangreifer Lukas Schubert und Schweinfurt um Nationalmannschaftsmittelmann Fabian Sagstetter sind die Ahlhorner „Außenseiter, weil wir nicht mit einem topfitten Christoph Johannes spielen“, erläutert Neuefeind. Doch das Mitwirken des Schlagmannes hat zumindest den Vorteil, dass Tim Albrecht wieder auf seine angestammte Mittelposition zurückkehren kann. „Und da war er zuletzt sensationell.“ Für alle Fälle steht auch Nils-Christoffer Carl bereit. „Wenn er reinkommt, sorgt er immer für Schwung“, weiß Neuefeind um die Qualitäten seines Co-Trainers.

Auch wenn es schwer wird: „Wir haben uns zum Ziel gesteckt, dass wir am Sonntag noch spielen dürfen. Alles, was dann kommt, wäre Bonus und nehmen wir gerne mit“, erklärt Neuefeind, dessen Team von 60 Fans im Bus begleitet wird.

„Ziel ist es, am Sonntag noch dabei zu sein“, peilt auch Ralf Kreye, der Trainer des TV Brettorf, das Halbfinale an. Der Nord-Zweite bekommt es in Gruppe B zunächst mit dem TSV Pfungstadt um Superstar Patrick Thomas zu tun. Der Titelverteidiger und Topfavorit ist in der Bundesliga seit mehreren Jahren ungeschlagen. Dementsprechend rechnet sich Kreye nur geringe Chancen aus: „Wir wollen uns nicht blamieren, aber wir konzentrieren uns mehr aufs zweite Spiel. Die Frage ist, wie wir taktisch vorgehen.“

Zum Abschluss der Vorrunden treffen die Brettorfer auf den TV Vaihingen/Enz. Der Süd-Dritte hat in dem 1,94 Meter großen Kolja Meyer einen dynamischen und sprungstarken Schlagmann in seinen Reihen. „Da ist Tobias Kläner beim Block gefordert“, erläutert Kreye, der beim Coaching wieder von Lutz Meyer unterstützt wird. Der frühere Brettorfer Nationalspieler reist für die Titelkämpfe eigens aus der Schweiz an. Allerdings hat Kreye beim Konkurrenten aus Baden-Württemberg auch eine Schwachstelle ausgemacht: „Vaihingen ist in der Abwehr nicht so kompakt.“

Beim TV Brettorf, der bei der Hallen-DM 2015 in Oldenburg die Bronzemedaille gewonnen hatte, wurde Angreifer Malte Hollmann im Training auf eigenen Wunsch wegen Knieproblemen geschont. „Kein Grund zur Besorgnis – nur eine Vorsichtsmaßnahme“, beruhigt Ralf Kreye, der neben seinem sechsköpfigen Stammaufgebot auch Nachwuchsakteur Hauke Spille (Zuspiel) in die bis zu 2500 Zuschauer fassende Westpress-Arena mitnehmen wird. Kreye, dessen Engagement nach der DM endet, würde sich natürlich zu gerne mit einer weiteren Medaille beim TV Brettorf verabschieden. - mar

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