Ahlhorner SV bezwingt TV Brettorf gestern Abend mit 5:3 / „Viel Luft nach oben“

Neuefeind-Crew auch ohne Glanzleistung Derbysieger

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Sören Dahms (l.) bringt ASV-Schlagmann Christoph Johannes in Position. ·

Ahlhorn - Von Sven MarquartSpannend und umkämpft ja, hochklassig nein: Vor allem spielerisch ließ das Derby zwischen den Faustball-Erstligisten Ahlhorner SV und TV Brettorf gestern Abend zu wünschen übrig. Am Ende setzte sich der ASV verdient, weil konstanter, mit 5:3 (11:9, 7:11, 11:7, 2:11, 11:7, 15:13, 3:11, 11:7) durch.

„Das war keine Glanzleistung“, bekannte auch Thomas Neuefeind. „Irgendwie war das Krampf. Kämpferisch war das in Ordnung, technisch hätte das Spiel sicher besser sein können“, meinte der ASV-Coach. Trotz des Sieges war Neue feind nicht zufrieden: „Wir haben noch sehr viel Luft nach oben – ich hoffe, dass wir diese Lücke schließen können.“

Zunächst war die Nordhälfte in der Arena an der Katharinenstraße eindeutig die bessere. Denn, mit dem ASV beginnend, gewannen die beiden Mannschaften wechselweise von dort die ersten fünf Sätze. „Jetzt wollen wir sie breaken!“, forderte ASV-Kapitän Karsten Bilger vor Durchgang sechs – und wurde erhört.

In dem hochdramatischen Satz führte Brettorf bereits mit 7:4, als Thomas Neuefeind eine Auszeit nahm. Danach legten die Gastgeber ihrerseits ein 8:7 vor, doch mit einem kurzen Schlag verschaffte Tobias Kläner Brettorf den ersten Satzball. Am Ende eines spektakulären Ballwechsels war es dann Ahlhorns Tim Albrecht, der mit einem Stoppball für die Entscheidung sorgte – 15:13.

Im siebten Durchgang wechselte Thomas Neue feind, brachte Sören Dahms für Steffen Lüdtke vorne rechts und Patrick Baues für Karsten Bilger hinten rechts. Doch dieser Tausch wirkte sich störend auf das Ahlhorner Spiel aus. Zudem drehte Brettorfs Angreifer Jens von Seggern, der Tobias Kläner abgelöst hatte, auf und landete einige sehenswerte Gewinnschläge. Unter den Augen von Bundestrainer Olaf Neuenfeld verwandelten die Gäste ihren ersten Satzball zum 11:3 und verkürzten damit auf 3:4.

Zu Beginn von Durchgang acht ersetzte Karsten Bilger Sören Dahms, und Patrick Baues wechselte auf der rechten Seite nach vorn. „Das war entscheidend. Patrick hat Ruhe reingebracht“, freute sich Thomas Neuefeind über den gelungenen Schachzug. Über 5:3, 8:5 und 9:7 marschierte seine Crew vorneweg und nutzte ihren ersten Matchball zum 11:7.

„Es ist keine Welt untergegangen“, sagte Ralf Kreye anschließend. Trotzdem hätte sich der neue TVB Coach sicherlich einen besseren Start gewünscht. Nach dem Auftaktsieg in Kaulsdorf verloren seine Schützlinge beim VfK 01 Berlin und nun auch noch das Derby. Kreye vermisste bei Angreifer Tobias Kläner die Kaltschnäuzigkeit. „Außerdem müssen wir unser Zuspiel verbessern – das war allenfalls befriedigend“, monierte Kreye.

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