Wildeshauser Team Dritter in der DMS-Bezirksliga / Gute Resultate in Delmenhorst

Neue Bestzeiten auch dank des „Wir-Gefühls“

Weiter zusammengewachsen: Das Wildeshauser DMS-Team mit (von links) Phillipp Meyer, Fynn Grotelüschen, Enno Brahms, Piet-Ole Wulf, Thore Meyer, Marcus Schwoll, Jesper Schwoll und Paul Wilke. Foto: Grotelüschen

Wildeshausen – Gleich mehrere Bestzeiten „purzelten“, viel wichtiger war den Trainern Marcus Schwoll und Wolfgang Grotelüschen vom Schwimmverein Wildeshausen aber die Stärkung des Teamgeists: Während des Bezirksliga-Wettkampfs im „Deutschen Mannschaftswettbewerb“ (DMS) beobachtete Grotelüschen in Delmenhorst eine „ganz tolle mannschaftliche Geschlossenheit: Das tat dem Teamgedanken richtig gut, jeder hat seinen Kollegen angefeuert. Es war zwar ein langer Tag, aber alle hatten ihren Spaß.“ Und ganz nebenbei sprang in der Delmestadt sogar noch ein zweiter Platz heraus. Insgesamt wurden die Wildeshauser Dritter, weil dieser Wettkampf wegen der hohen Teilnehmerzahl auf Delmenhorst und das emsländische Twist aufgeteilt worden war.

Beim DMS müssen die Clubs für jede olympische Strecke und seit dieser Saison auch für alle 50-Meter-Distanzen einen ihrer Schwimmer melden, wobei jeder nur maximal fünf Starts absolvieren darf. Und wie das in diesem auf Bundesebene schon kultigen Wettbewerb durchaus gewünscht ist, hatte der mit der Organisation und den Anmeldeformalitäten betraute Marcus Schwoll ein Team aus routinierten und jungen Akteuren zusammengestellt.

Schwoll selbst, Jahrgang 1973, nahm die 200 und 400 Meter Freistil sowie die 50 Meter Rücken in Angriff, wurde dabei über 200 Meter Dritter und über 400 Meter Zweiter der offenen Wertung. Zweitältester im Team war Phillipp Meyer (Jahrgang 1994), der bei seinen vier Starts drei zweite Plätze holte – über die 50, 100 und 200 Meter Schmetterling sowie über 100 Meter Freistil.

Ihre persönlichen Rekorde brachen die jüngeren SVW-Akteure: Enno Brahms (Jahrgang 2007) verbesserte sich über 400 und 1 500 Meter Freistil und holte damit je einen zweiten Platz in der offenen Wertung. Trainer-Sohn Fynn Grotelüschen (Jahrgang 2002) startete fünfmal, schaffte zwei Siege (800 Meter Freistil, 400 Meter Lagen) und drei zweite Plätze (über jeweils 200 Meter Rücken, Schmetterling und Lagen). Dabei verbesserte er drei seiner bisherigen Bestzeiten. Jesper Schwoll (Jahrgang 2006), Sohn von Trainer Marcus Schwoll, schaffte ebenfalls eine eindrucksvolle Bilanz und unterbot seine Bestwerte über 50, 100 und 200 Meter Brust.

Fünf Rennen schwamm Thore Meyer – und schlug über 50, 100 und 200 Meter Brust sowie über 100 Meter Rücken jeweils als Dritter der offenen Wertung an. Über 400 Meter Lagen sprang Rang zwei heraus. Insgesamt drei seiner Bestzeiten verbesserte der Schwimmer des Jahrgangs 2004.

Weitere Punkte steuerte Paul Wilke aus dem Jahrgang 2001 bei, der über 100 Meter Freistil sowie über 50 und 100 Meter Schmetterling jeweils Zweiter wurde und die 200 Meter Lagen als Dritter abschloss. Dabei knackte er drei seiner Bestzeiten.

Ebenfalls vier Starts absolvierte Piet-Ole Wolf (Jahrgang 2002), kam dabei jeweils als Dritter ins Ziel und verbesserte zwei seiner Bestzeiten.

„Viele unserer Steigerungen beruhten auch darauf, dass sie so toll von der Mannschaft angefeuert wurden und so noch ein Stück über sich hinaus wuchsen“, urteilte Trainer Grotelüschen.  ck

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