Tischtennis-Bezirksliga: VfL Wildeshausen ergattert ersten Punkt dank Rang, Rüdebusch und Fesser

Nervenstärke im Schlussdoppel

Helmut Rang bewies mit Michael Rüdebusch große Nervenstärke im Schlussdoppel.

Wildeshausen - (him) · Für den direkten Klassenerhalt wird dieser Punkt sicherlich nicht mehr reichen, aber für die Moral war er ganz wichtig: Die Tischtennis-Herren des VfL Wildeshausen haben in der Bezirksliga ihren ersten zählbaren Erfolg ergattert. Beim TTSC Delmenhorst III reichte es am Mittwochabend zwar nicht zu einem doppelten Punktgewinn, aber nach dem 8:8 durften sich die Wildeshauser durchaus als moralische Sieger fühlen.

Nach einem wahren Tischtennis-Marathon – nur vier Spiele gingen über drei Sätze, während gleich acht Mal der Entscheidungssatz herhalten musste – und fast vier Stunden Spielzeit verwandelten Helmut Rang/Michael Rüdebusch im Abschlussdoppel den Matchball. Dabei passte es zur Dramaturgie des Spielverlaufs, dass das Spitzendoppel des VfL die ersten beiden Sätze schon verloren hatte. Danach bissen sich Rang/Rüdebusch aber ins Spiel, erkämpften sich mit 11:6/11:9 den Ausgleich und hatten im Nerven zerreißenden fünften Satz in der Verlängerung das glücklichere Ende für sich – 13:11.

Damit zählten Rang und Rüdebusch zum VfL-Trio, das sich als Matchwinner feiern durfte. Schon zu Beginn hatten sie ihr Doppel gewonnen (weniger dramatisch mit 3:0), ehe sie im oberen Paarkreuz, wo die Gäste auf Carsten Brandt verzichten mussten, mit der Optimalausbeute von vier Zählern glänzten. Dritter im Bunde war Hartmut Fesser. Wildeshausens „Fünfer“, der eine Woche zuvor gegen Langförden noch unglücklich in fünf Sätzen verloren hatte, drehte in Delmenhorst den Spieß um und setzte sich zwei Mal nervenstark mit 3:2 durch. „Endlich hatten wir auch einmal Glück in den knappen Dingern“, freute sich Rüdebusch, dass sein Team sechs von acht Fünfsatzspielen für sich entscheiden konnte. Ihrem starken mittleren Paarkreuz – hier holten Olaf Albers und Björn Hilbig gegen Klaus Spille und Martin Hakemann vier schwer erkämpfte Punkte – hatten es die Delmenhorster zu verdanken, dass sie nicht mit ganz leeren Händen dastanden. Ein Sieg für die Wildeshauser wäre allerdings auch des Guten zu viel gewesen…

Spielprotokoll: Ramke/Albers – Spille/Fesser 11:7, 11:5, 11:9; Kukemüller/Mach – Rang/Rüdebusch 9:11, 7:11, 3:11; Hilbig/Werth – Hakemann/Kruse 11:9, 11:7, 11:4; Thorsten Ramke – Michael Rüdebusch 7:11, 12:14, 15:13, 11:7, 7:11; Karsten Kukemüller – Helmut Rang 12:10, 9:11, 9:11, 11:4, 6:11; Olaf Albers – Martin Hakemann 11:6, 10:12, 12:10, 11:8; Björn Hilbig – Klaus Spille 10:12, 11:8, 11:5, 9:11, 11:8; Thomas Werth – Egon Kruse 11:9, 10:12, 11:9, 11:4; Siu Fung Mach – Hartmut Fesser 11:6, 6:11, 10:12, 11:2, 8:11; Ramke – Rang 9:11, 12:10, 11:5, 5:11, 8:11; Kukemüller – Rüdebusch 6:11, 6:11, 11:5, 9:11; Albers – Spille 11:6, 8:11, 11:5, 11:3; Hilbig – Hakemann 14:12, 9:11, 11:7, 9:11, 11:2; Werth – Fesser 4:11, 11:5, 12:10, 9:11, 10:12; Mach – Kruse 11:8, 11:8, 11:2; Ramke/Albers – Rang/Rüdebusch 11:8, 11:8, 6:11, 9:11, 11:13.

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