Neerstedts Trainer stapelt tief: „Das wird kein Spaziergang“

Punktelieferant Bützfleth? Rieken zeigt sich gewarnt

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Bastian Carsten-Frerichs und Co. hatten im Hinspiel gegen Bützfleth/Drochtersen arge Problem. Doch auch dank der sechs Treffer des Rechtsaußen gewannen die Neerstedter knapp. Dieses Mal soll das Kräfteverhältnis schneller sichtbar werden.

Neerstedt - Es mutet wie eine Pflichtaufgabe an, wenn die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt morgen um 17 Uhr beim Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen antreten. Denn die Kehdinger liegen mit 2:26 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Allerdings taten sich die Neerstedter beim 24:23-Hinspielerfolg mehr als schwer.

Das hat auch Dag Rieken nicht vergessen. „Nach der langen Auswärtsfahrt wird es bestimmt kein Spaziergang. Aufgrund des Hinspiels wundere ich mich eh, dass die Bützflether am Tabellenende stehen“, sagte der Neerstedter Trainer vor der Aufgabe in Stade.

Dass Bützfleth nur auf zwei mickrige Punkte kommt, mag verwundern. Denn in der Anfangsphase der Saison hatte das Schlusslicht oft nur knapp und unglücklich verloren. Aus dieser Phase stammt auch der bisher einzige HSG-Erfolg: Ein 24:21-Sieg gegen den Aufsteiger SG Neuenhaus/Uelsen. Doch in den letzten Spielen hagelte es nur noch Niederlagen – teilweise mit mehr als zehn Toren Unterschied.

HSG-Trainer Marcin Waryas wird den Verein zum Saisonende verlassen und heuert beim Drittligisten SV Beckdorf als spielender Co-Trainer an. Bei der HSG lief Waryas in der aktuellen Saison selten als Spieler auf. Stattdessen setzte meistens Spielmacher Maximilian Bock die Akzente. Dazu sind auch Linksaußen Nicklas Frank und Torhüter Sören Scholvin zu beachten.

Doch angsteinflößend ist der Kader der Gastgeber nicht – erst recht nicht, weil Rieken fast aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Torhüter Christoph Kuper weilt im Urlaub. Dafür wird Yannick Mädler aus der Reserve nach seinem Pokaleinsatz eine nächste Chance in der Erstvertretung erhalten.

„Wir wollen mit einem weiteren Sieg unseren Tabellenplatz festigen“, fordert Rieken. Klare Vorstellungen haben er und sein Trainer-Partner Kai Freese auch, wie es in der nächsten Saison weitergehen soll. In einem erneuten Gespräch mit dem Neerstedter Hauptvorstand haben die beiden Trainer dies noch einmal erläutert. Dabei gehe es nicht um das Gehalt, sondern um die Verbesserung der Rahmenbedingungen: etwa die medizinische Betreuung oder Trainingseinheiten im Fitnessstudio. Auch die brachliegende TVN-Jugendarbeit sei ein Thema gewesen. Das Duo hofft auf eine zeitnahe Einigung mit den Verantwortlichen, um die Planungen für die nächste Spielzeit angehen zu können.

wz

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