TV Neerstedt will gegen Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen nachlegen

„Wir wollen uns oben in der Tabelle festsetzen“

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Jan Busse

Neerstedt - Der Auftakt ist mit dem 37:28 beim SVGO Bremen geglückt – jetzt wollen die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt in eigener Halle nachlegen. Allerdings erwarten sie mit der HSG Bützfleth/Drochtersen einen unbequemen Gast (heute, 19.30 Uhr). Trotzdem: „Wir wollen uns mit einem weiteren Sieg erst einmal oben in der Tabelle festsetzen“, kündigt Neerstedts Trainer Dag Rieken an.

„In der vergangenen Saison haben wir beide Spiele gegen die HSG gewonnen, aber in den Jahren davor haben wir immer wieder Punkte liegen gelassen“, erinnert sich Rieken.

Die Kehdinger unterlagen zum Saisonstart dem Meisterschaftsfavoriten TV Bissendorf-Holte deutlich mit 17:29 und zieren das Tabellenende. Ihr selbstgestecktes Ziel ist es jedoch, am Ende über dem ominösen Strich zu stehen.

HSG-Trainer Marcin Waryas greift immer wieder selbst aktiv ins Geschehen ein. Ansonsten setzt er auf Routiniers wie Maximilian Bock und Yakup Köksal, die schon seit der Jugend das HSG-Trikot tragen. Diesen Weg könnten auch Niklas Moje, Matthias Friedrich, Janes von Holten und Leif Schmidt beschreiten, die frisch aus dem eigenen Nachwuchs ins Oberliga-Team aufgerückt sind. Einziger externer Neuzugang ist Rabir Behrens (MTV Himmelpforten), der zusammen mit Hendrik Sievers und Sören Scholvin ein Torhütertrio bildet.

Waryas hat seiner Crew in der Vorbereitung sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine neue taktische Ausrichtung verordnet. Allerdings dürfte es noch dauern, bis die Räder ineinander greifen. Dadurch ist die HSG heute klarer Außenseiter.

Bei den Gastgebern ist die laut Rieken „beste Vorbereitung seit Jahren“ schon deutlich zu sehen. Aus der stabilen 6:0-Deckung liefen die Neerstedter in Grambke immer wieder erfolgreiche Konter, die zu einfachen Toren führten. Sieggaranten waren der Innenblock mit Eike Kolpack und Björn Wolken sowie der prächtig aufgelegte Torhüter Christoph Kuper. Aber auch im gebundenen Spiel haben die Grün-Weißen deutliche Fortschritte gemacht.

Björn Wolken und Spielmacher Tim Schulenberg setzten aufgrund kleinerer Blessuren zuletzt mit dem Training aus. Ihr Einsatz ist aber nicht gefährdet. Kreisläufer Jan Busse, der zuletzt berufsbedingt fehlte, kehrt ins Team zurück. Lediglich Neuzugang Sven Holthöfer ist noch nicht spielberechtigt. Der Linkshänder darf erst in der folgenden Auswärtspartie in Schwanewede eingreifen.

wz

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