Weiterhin siegloses Oberliga-Schlusslicht leistet sich beim 28:35 in Tostedt zu viele einfache Fehler

TV Neerstedt verschläft Start in die zweite Halbzeit

Beste Werferin des TV Neerstedt: Fenna van Dreumel (l.) erzielte in Tostedt acht Treffer. Foto: Büttner

Neerstedt – Das Warten auf den ersten Saisonsieg geht weiter. Bei den stark abstiegsgefährdeten Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt steht nach der 28:35 (15:18)-Niederlage beim MTV Tostedt weiterhin nur der eine Punktgewinn vom 20:20 gegen die SG Findorff auf der Habenseite.

„Wir haben in der 6:0-Abwehr keinen Zugriff bekommen. Außerdem sind uns zu viele einfache Abspielfehler unterlaufen“, analysierte Maik Haverkamp. Nun liege der Fokus auf dem Heimspiel gegen den VfL Horneburg am kommenden Sonnabend, 22. Februar, 19.30 Uhr. „Da wollen wir uns endlich den ersten Sieg holen“, gibt sich Neerstedts Coach kämpferisch.

In Tostedt hatte Nina Sempert für die Grün-Weißen nach etwas mehr als sechs Minuten zum 4:4 ausgeglichen. „Wir sind gut reingekommen“, attestierte Haverkamp seiner Sieben einen starken Beginn. Auch beim 7:7, das Celina Struß per Siebenmeter erzielte (12.), war die Handballwelt für das Ligaschlusslicht noch in Ordnung. Das sollte sich im weiteren Verlauf ändern. Einfache Fehler der Neerstedterinnen nutzte der MTV Tostedt zu einer 13:8-Führung (21.). Fünf Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte Agnieszka Blacha ihre Farben noch einmal auf drei Treffer heran.

„Wir verschlafen dann den Start in die zweite Halbzeit, und nach 40 Minuten ist die Begegnung durch“, schilderte Haverkamp die Anfangsphase des zweiten Durchgangs. Keine neun Minuten hatten dem MTV gereicht, um aus dem 18:15-Pausenvorsprung eine zweistellige Führung zu machen – 26:16 (39.).

In den verbleibenden 20 Minuten zahlte sich eine Deckungsumstellung von Haverkamp aus. „Wir sind ein größeres Risiko gegangen und haben mit zwei Vorgezogenen eine verkappte Manndeckung gespielt“, erläuterte der 33-Jährige. Beim 25:30 (51.) durch Fenna van Dreumal (8/1 Tore) hatte Neerstedt den Rückstand auf fünf Treffer eingedampft. „Lassen Nadja Albes und Agnieszka Blacha dann nicht zwei Siebenmeter liegen, wird es vielleicht noch einmal richtig eng“, trauerte Haverkamp den vergebenen Chancen nach.

Am Ende war es ein verdienter Sieg für den MTV, bestätigte der Gästecoach. „Gegen eine so heimstarke Mannschaft wie Tostedt dürfen wir uns nicht so viele Fehler erlauben, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, resümierte Haverkamp.  prü

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