TV Neerstedt II sorgt für Überraschung / HSG zum sechsten Mal in Folge sieglos

Dölemeyer dreht groß auf

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Kein Durchkommen: Inken Schaper (HSG Harpstedt/Wildeshausen, M.) rennt sich in der Abwehr des Wilhelmshavener HV fest.

Wildeshausen/Neerstedt - Für eine faustdicke Überraschung haben die Weser-Ems-Liga-Handballerinnen des TV Neerstedt II gesorgt: Der Aufsteiger besiegte den Tabellenzweiten HSG Wilhelmshaven II mit 25:23. Dagegen ging die HSG Harpstedt/Wildeshausen beim 19:25 gegen den Tabellendritten Wilhelmshavener HV zum sechsten Mal in Folge leer aus.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – Wilhelmshavener HV 19:25 (9:14): Bis zum 3:4 (6.) war die Welt für die HSG noch in Ordnung, doch bereits beim 3:8 (14.) war der Tabellenzehnte spielentscheidend in Rückstand geraten. „Plötzlich kriegen wir nichts mehr gebacken! Leider können wir uns keinen Psychologen leisten“, ärgerte sich Trainer Udo Steinberg, der zudem nicht gut auf die Schiedsrichter Iris und Hans-Jürgen Sparke (HSG Hude/Falkenburg) zu sprechen war. Neun Zeitstrafen verhängten die Unparteiischen gegen seine Mannschaft. „Vier davon, weil die Mädchen was gesagt haben sollen.“ Zudem sahen Vanessa Kniffki (40.) und Katharina Abeln (49.) nach ihrer jeweils dritten Hinausstellung die Rote Karte. „Dafür, dass wir ständig in Unterzahl waren, haben wir das in der zweiten Halbzeit noch ganz vernünftig gemacht“, fand Steinberg. Hätte seine Crew von zehn Siebenmetern nicht fünf vergeben, wäre sogar eine Wende möglich gewesen.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger, N. Schröder - Wachsmann (6/4), J. Krieger, Abeln (3), Bäumler (1), Meyer-Ebrecht (1), Kniffki (1), Oehlerking, Kracke, F. Schröder (4), Idel (1), Schaper (2/1), Willenborg.

TV Neerstedt II – HSG Wilhelmshaven II 25:23 (13:11): Die Gastgeberinnen hatten sich vor der Partie überhaupt keinen Druck gemacht. Das zahlte sich aus, denn sie spielten völlig befreit auf. Allerdings musste Neerstedt zunächst die Ausfälle der Kreisläuferinnen Angie Hohnholt, die sich beim Warmmachen den Oberschenkel zerrte, und Herdis Jüchter, die nach zehn Minuten unglücklich aufs Knie gefallen war, verkraften. Doch dafür drehte Ela Dölemeyer groß auf: Die Nachwuchsspielerin erzielte vier Treffer und packte im Abwehr-Innenblock kräftig zu. Vom 4:1 (8.) hielten die Grün-Weißen die HSG stetig auf Distanz und führten zur Pause mit 13:11. Nach dem Wechsel erlaubten sie sich jedoch einen kleinen Hänger. Besonders HSG-Rückraumschützin Aleksandra Ignatowicz bereitete ihnen einige Schwierigkeiten, die Manuela Garms aber bald in den Griff bekam. Auch als die HSG zum 13:13 (32.) und 19:19 (51.) ausgleichen konnte, blieb Neerstedt ruhig und kam nun vor allem über die starke rechte Angriffsseite mit Johanna Stuffel und Melina Schulze immer wieder zu Torerfolgen. Lohn für die engagierte, kämpferische Mannschaftsleitung war der fünfte Saisonsieg.

mar

TV Neerstedt II: Meyenburg - Jüchter, J. Stuffel (6), Hohnholt, Mutke (1), Heltriegel (2/2), Dölemeyer (4), Lehmkuhl (4/1), Schulze (8), Schwarz, Rasche, Garms.

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