Drittliga-Absteiger zu stark

Neerstedt setzt gegen SFN Vechta nur Nadelstiche

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Nach einer Auszeit erzielte Delia Mathieu (beim Wurf) das 6:8 für den TV Neerstedt. Insgesamt kam die Kreisläuferin beim 24:32 gegen SFN Vechta auf vier Treffer.

Neerstedt - Sie haben sich teuer verkauft. Am Ende war Drittliga-Absteiger SFN Vechta für die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt aber doch eine Nummer zu groß. 32:24 (14:9) hieß es nach 60 Minuten für die von Kai Freese trainierten Gäste.

Trotz der recht deutlichen Niederlage zeigte sich sein Kollege Maik Haverkamp nicht unzufrieden. „Wir haben einige Nadelstiche gesetzt, immer dagegen gehalten und uns nie hängen lassen“, resümierte Neerstedts Coach. Haverkamp hatte gegen den starken SFN-Rückraum auf eine 5:1-Deckung mit Lisa Rangnick auf der Spitze gesetzt.

Der TV Neerstedt fand gut in die Partie. Als Nadja Albes nach knapp sechs Minuten zweimal in Folge eingenetzt hatte, lag der Aufsteiger sogar mit 3:2 vorn. Es sollte für den Außenseiter aus der Gemeinde Dötlingen allerdings die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben. Nach dem 4:4 durch Agnieszka Blacha übernahm die Freese-Crew das Kommando und zog bis auf 8:4 (17.) davon. 

So musste dann schon ein Teamtimeout von Haverkamp her, um den Lauf der Gäste zu stoppen. Nach der Auszeit verkürzten Delia Mathieu und erneut Blacha per Siebenmeter auf 7:8 (24.). Zur Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse dann wieder zurecht gerückt: Mit einer Fünf-Tore-Führung für die Sportfreunde Niedersachsen ging es in die Pause.

Im zweiten Abschnitt ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. In der 41. Minute war ihr Vorsprung auf neun Tore angewachsen. Svenja Ruhöfer zeichnete für das 21:12 verantwortlich. Mit zunehmender Spieldauer habe Vechta bessere Lösungen gegen die Deckung seiner Mannschaft gefunden, bekannte Maik Haverkamp. 

„Wir haben dann später auf eine 6:0-Abwehr umgestellt und die Niederlage in Grenzen gehalten.“ Neerstedts Coach musste gegen den Tabellenvierten mit zehn Spielerinnen auskommen. Neben Urlauberin Johanna Stuffel fehlten krankheitsbedingt Anne Schmidt und Stefanie Hanuschek. Der Gegner habe eine gute Deckung gespielt, lobte Maik Haverkamp: „Wir haben uns im Angriff schwer getan. 

Vechta hat hinten gut zugepackt, daran müssen wir uns erst noch gewöhnen.“ Neerstedts Trainer hofft, dass sich seine Mannschaft auch am Sonnabend, 3. November, 18 Uhr, im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II ordentlich aus der Affäre zieht. „Treten wir in Bremen so auf wie gegen Vechta, dann wäre ich zufrieden.“

prü

TV Neerstedt: von Seggern, S. Huntemann - Albes (6), Blacha (6/3), Mathieu (4), Sempert (4), Rangnick (2), Kurok (1), Kieler (1), L. Huntemann.

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