TVN-Regisseurin erleidet erneut Kreuzbandriss

Schröder-Brockshus vom Verletzungspech verfolgt

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Neerstedts Mittelangreiferin Cordula Schröder-Brockshus hat sich erneut einen Kreuzbandriss zugezogen.

Neerstedt - Mehr Verletzungspech geht nicht! Nach einem Kreuzbandriss und fast einjähriger Zwangspause hatte sich Cordula Schröder-Brockshus gerade erst wieder zurückgekämpft. Jetzt hat es die Mittelangreiferin des Handball-Landesligisten TV Neerstedt schon wieder erwischt. Bei einer unglücklichen Aktion im Training zog sich die 24-Jährige jetzt die identische Knieverletzung zu. An kommenden Mittwoch wird das lädierte Gelenk operiert.

„Das ist schon bitter!“, fühlt Trainer Maik Haverkamp mit seiner Regisseurin, die nicht nur sportlich, sondern „auch menschlich ein wichtiger Faktor“ ist. Im Heimspiel gegen die HSG Osnabrück (Sonntag, 17 Uhr) und in den verbleibenden Partien bis zum Saisonende ist also Agnieszka Blacha auf der Mittelposition gefordert. „Aga muss wieder Verantwortung übernehmen“, bestätigt Haverkamp.

Trotz der Hiobsbotschaft sei seine Crew „gefestigt genug“, um gegen Osnbarück „da weiterzumachen, wo wir vor der Winterpause aufgehört haben“, glaubt der Coach. Die Grün-Weißen haben ihre sieben jüngsten Begegnungen allesamt gewonnen und wollen diese Serie gegen den Tabellensechsten ausbauen. Allerdings sind die Osnabrückerinnen so etwas wie ihr Angstgegner.

 „Von den letzten sechs Spielen haben wir nur eins gewonnen“, erinnert sich Haverkamp äußerst ungern. Der Kader der HSG sei so breit aufgestellt, dass es für jede Abwehr schwierig sei, sich darauf einzustellen. „Das ist immer eine Wundertüte“, erläutert Haverkamp. Besonderes Augenmerk sollten seine Schützlinge auf Alexandra Reuter und Lisa Meyer haben. HSG-Linksaußen Reuter könne „in den entscheidenden Momenten Akzente setzen“, die Halbrechte Meyer sei „ein Riesentalent, das auch mal auch zehn, elf Metern einfache Tore werfen kann“.

Zur Vorbereitung absolvierte der TV Neerstedt am vergangenen Dienstag ein Freundschaftsspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug. „Das war ein guter Test. Wir haben viel probiert“, sagt Haverkamp über das 35:31 gegen den Landesklassen-Sechsten. Auch deshalb ist er optimistisch, dass die Serie hält. „Wir wollen oben dran bleiben! Aber wir müssen Normalform erreichen, dann ist ein Sieg gegen Osnabrück definitiv möglich.“

Neben Cordula Schröder-Brockshus und der langzeitverletzten Sharleen Siemers fehlt lediglich Torhüterin Sina Huntemann (Knie-OP). „Dafür springt Katharina Marks ein“, berichtet Haverkamp. 

mar

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