TV Neerstedt II punktet im Nachbarschaftsderby / Steinberg-Sieben geht leer aus

Meyenburg hält 18:18 fest

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Neerstedts Torfrau Meike Meyenburg entschärfte zahlreiche schwere Würfe.

Neerstedt/Wildeshausen - Einen Teilerfolg haben die Handballerinnen des TV Neerstedt II in der Weser-Ems-Liga Nord verbucht: Im Nachbarschaftsderby gegen die TSG Hatten-Sandkrug holte der Aufsteiger ein 18:18. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen ging beim 28:36 bei der HSG Hude/Falkenburg II dagegen leer aus.

TV Neerstedt II – TSG Hatten-Sandkrug 18:18 (9:13): „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe!“, ärgerte sich Neerstedts Trainerin Cordula Schröder-Brockshus. Ihrer Mannschaft unterliefen „technische Fehler und Fehlwürfe ohne Ende“. Zudem bekam sie die TSG-Halbrechte Rebecca Dannemann nicht in den Griff. Die Defizite setzten sich auch nach dem 9:13 zur Pause weiter fort. Erst ab dem 13:17 (47.) wurden die Grün-Weißen besser. „Da hat es klick gemacht“, meinte Cordula Schröder-Brockshus. „Das kam zwar spät, aber immerhin hat es noch zu einem Unentschieden gereicht.“ Nach einem Teamtimeout 40 Sekunden vor Schluss traf Sarah Schwarz eine halbe Minute vor ultimo aus dem Rückraum zum 18:18. Dass es noch zu einer Punkteteilung kam, hatten die Neerstedterinnen zu einem großen Teil auch ihrer Torfrau Meike Meyenburg zu verdanken, die vor allem in der zweiten Halbzeit zahlreiche schwere Würfe entschärfte.

TV Neerstedt II: Meyenburg - Jüchter (1), J. Stuffel, Hohnholt, Mutke, Heltriegel (5/4), Oltmann, Ebsen, Breuer (2), Lehmkuhl (3/2), Schulze, Schwarz (4), Rasche (3).

HSG Hude/Falkenburg II – HSG Harpstedt/Wildeshausen 36:28 (17:10): „Die Niederlage ist ein bisschen zu hoch ausgefallen. Hude war vollkonzentriert. Trotzdem haben wir phasenweise gut mitgehalten und gut gespielt“, sagte Gästetrainer Udo Steinberg. Um etwas Zählbares aus der Halle am Huder Bach zu entführen, fehlte seiner Mannschaft jedoch die Konstanz. Nach ihrem guten Start (5:3/9.) geriet sie über 5:7 (12.) mit 8:11 (17.) ins Hintertreffen. Als Inken Schaper etwas zu ungestüm zu Werke ging und eine Zeitstrafe erhielt, zog der Tabellenzweite auf 14:8 (21.) davon. Den 10:17-Pausenrückstand hatte die Steinberg-Sieben bereits sechs Minuten nach dem Seitenwechsel egalisiert (17:17), fiel dann aber entscheidend auf 20:25 zurück (45.).

mar

HSG Harpstedt/Wildeshausen: N. Schröder, M. Krieger - Wachsmann (4), J. Krieger, Görke (3/2), Abeln (2), Kniffki (4), Meyer-Ebrecht (3), Bäumler (2), Oehlerking (2), F. Schröder, Idel (1), Schaper (7/4).

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