TV Neerstedt muss wurfgewaltigen Rückraum des VfL Edewecht stoppen

Problemzone Tor: Oltmanns bietet sich als Alternative an

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Da ist noch eine Rechnung offen: Eike Kolpack (r.) und der TV Neerstedt kassierten beim 30:35 im Hinspiel ihre erste Saisonniederlage.

Neerstedt - Der VfL Edewecht ist in der Handball-Oberliga so etwas wie die Mannschaft der Stunde: Der Aufsteiger hat sich inzwischen bis auf den vierten Tabellenplatz empor gearbeitet. Mit einem Sieg in der Heinz-zu-Jührden-Halle könnte der TV Neerstedt jedoch wieder an den Ammerländern vorbeiziehen (Sonnabend, 18 Uhr). Allerdings plagen Gästecoach Jörg Rademacher weiter Personalsorgen.

Die Grün-Weißen müssen noch länger auf Kreisläufer Malte Kasper und Torhüter Christoph Kuper verzichten (beide verletzt). Somit stehen Ex-Profi Rademacher aus seinem eigentlichen Kader nur noch zehn Feldspieler und sowie Torhüter Tristan Depenbrock zur Verfügung. Als zweiter Keeper werden entweder Routinier Dennis Dohle oder Youngster Lukas Oltmanns aus der Landesliga-Mannschaft mitfahren. Besonders Oltmanns würde sich anbieten, da er oft beim Oberliga-Team mittrainiert.

Im Hinspiel mussten die Neerstedter eine schmerzliche 30:35-Niederlage hinnehmen. Nach dem 16:16 zur Pause drehte Edewechts Däne Benjamin Batsberg mächtig auf. Auch deshalb sind die Gastgeber in der Favoritenrolle. Die Crew des zweitligaerfahrenen Spielertrainers Niels Bötel konnte zuletzt bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen (29:22) und der SG Achim/Baden (24:22) gewinnen.

Während der Übungseinheit am Donnerstag stellte Rademacher seine Mannschaft noch einmal speziell auf den wurfgewaltigen Edewechter Rückraum ein. Im Hinspiel operierte der B-Lizenzinhaber mit einer kurzen Deckung gegen Renke Bitter – ein Schachzug, der letztlich nicht aufging. Für das zweite Aufeinandertreffen wird er sicherlich eine andere Taktik wählen, um die VfL-Schützen nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dagegen werden die Gäste im Angriff mehr Geduld aufbringen müssen als beim jüngsten 31:30-Erfolg über SVGO Bremen.

„Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. Wir haben gut trainiert“, sagt Rademacher.

wz

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