TV Neerstedt ist morgen als Gastgeber im Pokal gefordert / Derby im Finale?

Freese: „Wir wollen ins Endturnier einziehen“

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Auf der Suche nach dem richtigen Matchplan: Die Neerstedter Trainer Kai Freese und Dag Rieken wollen sich am Sonntag in eigener Halle nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und die Pokal-Endrunde erreichen.

Neerstedt - Die Spannung steigt: In der vorletzten Pokalrunde des erstmalig gemeinsam ausgetragenen Handball-Verbandspokals von Bremen und Niedersachsen ist Männer-Oberligist TV Neerstedt am Sonntag Gastgeber des Final-Four-Turniers. Neben den Gastgebern treten der MTV Eyendorf, die HSG Delmenhorst und der MTV Soltau zum Kräftemessen an.

Im zweiten Spiel des Tages treffen die Neerstedter um 15 Uhr auf den Drittletzten der Oberliga Niedersachsen, den MTV Soltau. Dreh- und Angelpunkt der Soltauer ist der linke Rückraumspieler Edwin Hamidic. Der gebürtige Bosnier hat im bisherigen Saisonverlauf schon 71 Mal zugeschlagen. Ansonsten sind die Leistungen des MTV Soltau sehr wechselhaft. So wurde Anfang Dezember mit dem VfL Hameln der damalige Tabellendritte mit Trainer Henning Sohl (zuvor fünf Jahre Coach bei der TSG Hatten-Sandkrug) auf der Bank in eigener Halle klar besiegt. Demgegenüber steht aber auch eine deutliche Auswärtsniederlage bei der HSG Schaumburg.

Sollte sich der TV Neerstedt durchsetzten, trifft er im Finale (17 Uhr) auf den Sieger der Partie zwischen dem Tabellenführer der Landesliga Lüneburg, dem MTV Eyendorf, und dem Ortsnachbarn HSG Delmenhorst (13 Uhr). „Wir hoffen natürlich auf ein Derby im Finale“, erklären Delmenhorsts Spielertrainer Andre Haake und Neerstedts Trainer Kai Freese unisono.

Nicht zu sehen bekommen die Zuschauer übrigens den langjährigen Neerstedter Stefan Timmermann, der nun in den Delmenhorster Reihen aktiv ist. „Stefan kann leider wie Christopher Hartwig und Kevin Larisch nicht mit von der Partie sein. Gerade die Nichtteilnahme von Stefan und Christopher wiegt vor allem in unserer Deckung schwer“, sagt Haake. Immerhin besteht aber die Möglichkeit, dass zumindest Hartwig bei einer möglichen Finalteilnahme zur Verfügung stehen könnte.

Neerstedt hingegen kann personell aus dem Vollen schöpfen. „Wir leben in letzter Zeit allerdings eher von der Substanz unserer Mannschaft. Aufgrund von Krankheiten und anderweitigen Verpflichtungen ist im Moment ein geordneter Trainingsbetrieb nicht möglich“, führt Freese aus. Aber aufgrund der Breite des Kaders dürften die Grün-Weißen trotzdem in eigener Halle klarer Favorit sein. „Wir wollen ins Endturnier einziehen“, hat Freese ganz klare Vorstellungen vom Ergebnis des eigenen Final Four.

Auch Haake sieht die Neerstedter in der Favoritenrolle. „Bei uns muss wirklich schon alles stimmen, damit wir Neerstedt in deren eigener Halle besiegen können. Aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze“, fährt der Spielertrainer nicht ohne Optimismus in den Landkreis.

wz

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