TV Neerstedt II macht bei HSG Grönegau-Melle Landesliga-Aufstieg perfekt

Andre Schröder-Brockshus ist nicht zu halten – 33:25

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Andre Schröder-Brockshus (l.) war von der HSG-Abwehr nicht zu halten.

Neerstedt - Die „Großwildjagd“ war erfolgreich: „Wir haben den Tigern das Fell über die Ohren gezogen“, sagte Trainer Lutz Matthiesen nach dem 33:25 (17:12) bei der HSG Grönegau-Melle, das die Handballer des TV Neerstedt II in die Landesliga beförderte.

Allerdings durchschritten die Gäste in den 60 Minuten zuvor ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem knappen 29:28-Hinspielerfolg fand der Nordzweite in Melle gut ins Spiel und lag schnell mit 4:0 (5.) in Front. Vor allem der gut aufgelegte Andre Schröder-Brockshus im Rückraum und Philipp Hollmann am Kreis waren mehrfach erfolgreich.

Durch einige strittige Entscheidungen der Schiedsrichter Karl-Heinz Wilmsen/Arthur Woltering (Nordhorn) kamen die Gastgeber zurück und konnten zum 9:9 ausgleichen (18.). In der Folgezeit stand die 6:0-Abwehr der Grün-Weißen mit Malte Kasper und Matthias Steenken im Innenblock wesentlich sicherer und konnte einige Bälle wegfischen. Dadurch bekam die Matthiesen-Crew wieder Oberwasser. Niklas Lüdeke und Torben Schachtschneider sorgten für das 13:11 (22.). Diese Führung baute die Neerstedter Oberliga-Reserve bis zur Pause auf 17:12 aus. Besonders Schröder-Brockshus war nun kaum noch zu halten.

Nach Wiederanpfiff deckte die HSG Lüdeke und Schachtschneider zunächst kurz. Dafür sprang nun Marc Rasche in die Bresche und erzielte zwei schöne Treffer. Trotzdem konnte das Team von HSG-Coach Jörg Pag zum 21:21 ausgleichen (40.), während Steenken und Kasper eine Pause erhielten.

Die Partie stand nun auf des Messers Schneide. Grönegau war immer wieder über seine Außen Nils Hohnsträter und Nico Lindenthal erfolgreich. Als Lutz Matthiesen wieder seine Stammformation in der Deckung brachte, konnte sich Neerstedt bis auf 28:21 (49.) absetzen. Anschließend ging die HSG zur offenen Manndeckung über. Die sich nun bietenden Räume nutzten die Gäste dazu, den Sieben-Tore-Vorsprung zu transportieren. Spätestens beim 31:24 (55.) war der Drops gelutscht.

„Der klare Sieg ist auf unsere gute Abwehrarbeit mit dem starken Dennis Dohle dahinter zurückzuführen“, sagte Matthiesen nicht ohne Stolz. Nun wird seine Mannschaft erst einmal bis Ende Juli pausieren und sich dann gezielt auf die Landesliga vorbereiten.

wz

TV Neerstedt II: Dohle, Haverkamp - Goldberg (2), Brandt, Hollmann (3), Lehner (1), Lüdeke (13/5), Schachtschneider (3), Schröder-Brockshus (7), Malte Kasper (1), Steenken (1), Rasche (2).

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