TV Neerstedt und TvdH Oldenburg ähneln sich in der Spielanlage

Honschopp eine Option für den Rückraum

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Neerstedts Linksaußen Florian Honschopp (beim Wurf) ist im Angriff auch eine Option für den linken Rückraum. 

Neerstedt - Acht Spieltage sind in der Verbandsliga Nordsee absolviert. Nach sechs Siegen und zwei Niederlagen belegen die Handballer des TV Neerstedt mit 12:4 Punkten und Kontakt zu den beiden Aufstiegsplätzen Rang vier. Tabellarisch gesehen geht der Oberliga-Absteiger an diesem Sonnabend, 17.30 Uhr, somit als Favorit in das Heimspiel gegen den TvdH Oldenburg, der als Fünfter 8:8 Zähler auf dem Konto hat.

Mit dieser Rolle mag sich Björn Wolken allerdings nicht so richtig anfreunden. Neerstedts Trainer erwartet vielmehr eine ganz enge Begegnung. Denn die Oldenburger hätten sich bisher unter Wert verkauft, findet Wolken: „Die haben einen guten Kader zusammen. Und dann ist es ein Derby. Die Haarentorer werden es uns nicht einfach machen.“ Von der Spielanlage her seien beide Teams ähnlich ausgerichtet. „Beide drücken aufs Tempo. Ich erwarte ein schnelles Spiel. Entscheidend für den Ausgang wird auch sein, wer es in der Rückwärtsbewegung besser macht“, sagt Wolken.

Haupttorschütze bei den Gästen ist Niclas Hafemann, der in sieben Partien 35 Treffer erzielt hat. In der vorigen Saison war der Rückraumrechtshänder mit Zweitspielrecht für den TV Oyten in der A-Jugend-Bundesliga unterwegs. Der TvdH-Youngster sei mit einem „guten Wurf“ ausgestattet, findet Wolken. Der TvdH Oldenburg hatte vor der Saison gleich sechs Talente aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft eingebunden. Für internationales Flair sorgen Ismir Salkic und Nerdin Vunic. Die beiden Rückraumspieler wechselten vom bosnischen Zweitligisten RK Cazin an die Hunte.

Derweil haben sich die personellen Voraussetzungen beim TV Neerstedt verbessert. So hat der zuletzt wegen einer Sprunggelenkverletzung fehlende Erik Hübner am Donnerstag wieder das Training aufgenommen. Außerdem ist die Spielberechtigung für Mirko Reuter eingetroffen. Dadurch hat Wolken für den rechten Rückraum nun gleich zwei Alternativen mehr. Auch der Name von Eike Kolpack wird erneut auf dem Spielbericht auftauchen. Falls erforderlich, erläutert Wolken, werde der an der Schulter operierte Shooter in der Abwehr einspringen.

Zudem könnte Florian Honschopp im Angriff eine Option für die linke Rückraumposition sein. Im Training habe der Zugang von der SG HC Bremen/Hastedt dort überzeugt. Nach dem Ausfall von Marcel Kasper (Haarriss im Handgelenk) probierten die Grün-Weißen in den Übungseinheiten verschiedene Varianten aus. Aus gutem Grund. „Wir wollen für die Gegner weniger leicht auszurechnen sein“, erläutert Wolken.

Zufrieden zeigt sich der 36-Jährige mit der Deckungsarbeit seiner Schützlinge. Erst 165 Gegentore, das sind im Schnitt 20,6 pro Spiel, hat der TV Neerstedt im bisherigen Saisonverlauf zugelassen. Damit sei seine Mannschaft in der Liga „das Maß der Dinge“, sagt Wolken nicht ohne Stolz. - prü

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