Neerstedt gewinnt locker mit 37:30 – Kräfte für kommende Aufgabe gespart

Im Schongang zum Sieg

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Auch wenn es hier anders aussieht. Für Eike Kolpack und seine Neerstedter Mannschaftskollegen war es gegen den TvdH Oldenburg kein wirklich schwerer Gang.

Neerstedt - Der Aufgalopp in die Wochen der Wahrheit ist den Neerstedter Oberliga-Handballern gelungen. Das Team des Trainer-Duos Dag Rieken und Kai Freese gewann sein Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht TvdH Oldenburg souverän mit 37:30 (23:13). In Euphorie wollte Freese jedoch nicht verfallen: „Das war okay von uns. Aber wir sollten diese Begegnung nicht überbewerten.“

Tatsächlich waren die verletzungsgebeutelten Oldenburger am Freitagabend kein Maßstab für die Neerstedter. Bis zur 15. Minute (9:7) konnten sich die Gastgeber zwar noch nicht entscheidend absetzen, doch dann zündeten die TVN-Akteure den Turbo. Bei Ballgewinnen schalteten die Neerstedter jetzt rasant um und zogen bis zur Halbzeit entscheidend auf 23:13 davon. Waren zuletzt bei der 21:30-Pleite beim ATSV Habenhausen noch leise Zweifel an der Neerstedter Offensive aufgekommen, räumten die Gastgeber diese gegen Oldenburg aus. „Die Jungs haben das umgesetzt, was wir vorne sehen wollten“, sagte Freese, der seiner Mannschaft eingeimpft hatte, „den schnellen Ball zu spielen“. Das gelang ab Mitte der ersten Halbzeit mit den TVN-Kontern perfekt.

Nach dem Seitenwechsel sah es dann aber plötzlich nicht mehr so rosig aus. Vor allem mit der Defensivleistung waren Freese und Rieken nicht immer einverstanden. „Am Ende waren es mindestens zehn Tore zu viel, die wir kassiert haben“, sagte Freese: „Ab der 40. Minute haben sich unsere Spieler wohl gedacht, das geht von alleine so weiter.“ Auch Rieken machte aus, „dass sich nach der hohen Führung wohl einige gedacht hatten, dass das Spiel durch ist“.

Letztlich wollte das Trainer-Duo aber nicht zu hart mit seinen Akteuren ins Gericht gehen. „Ich will da gar nicht lange drauf herumhacken“, so Freese. Das Wichtigste sei es gewesen, die Partie gegen Oldenburg souverän über die Bühne zu bringen. „Im November stehen uns schließlich noch ganz andere Aufgaben bevor“, sagte Freese und dachte dort vor allem an die Auswärtsbegegnungen bei der HSG Barnstorf-Diepholz (Freitag, 20 Uhr) und beim TV Bissendorf-Holte (23. November).

Auch deshalb hatten sich Rieken und Freese den Luxus erlaubt, gegen den TvdH auf Tim Schulenberg zu verzichten. „Er kann am Freitag gegen die HSG nicht dabei sein. Deshalb wollten wir schon einmal ein paar andere Varianten testen“, erklärte Rieken. Auch die angeschlagenen Philipp Freese und Marcel Kasper wurden geschont. Gegen die Oldenburger fiel es nicht ins Gewicht. Auch, weil Torben Kruse (7/1) und Eike Kolpack (7/2) sich an diesem Abend ziemlich treffsicher zeigten.

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