TV Neerstedt II gewinnt Kellerduell / Niederlage für HSG Harpstedt/Wildeshausen

Rieke Lehmkuhl trifft beim 24:18 aus allen Lagen

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Inken Schaper (am Ball) erzielte vier Treffer für die HSG Harpstedt/Wildeshausen.

Neerstedt/Harpstedt - Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt haben die Weser-Ems-Liga-Handballerinnen des TV Neerstedt II im Kellerduell gegen die HSG Ihlow/Riepe gesammelt. Dagegen ging die HSG Harpstedt/Wildeshausen leer aus.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – HSG Wilhelmshaven II 24:26 (11:17): „Schade, dass wir die erste Halbzeit verschlafen haben“, bedauerte Udo Steinberg. „17 Gegentore – das geht gar nicht!“, meinte der Trainer der HSG Harpstedt/Wildeshausen. Seine Abwehr agierte im ersten Abschnitt viel zu behäbig und konnte kaum Ballgewinne verbuchen. Dadurch blieben auch die einfachen Kontertore aus. Nach dem 1:6 (8.) fingen sich die Gastgeberinnen etwas, lagen zur Pause aber dennoch mit sechs Treffern zurück.

Nach dem Seitenwechsel ging die Steinberg-Sieben in der Deckung viel aggressiver und beweglicher zu Werke und war beim 17:18 (39.) in Schlagdistanz. „Leider wollte uns der Ausgleich nicht gelingen“, meinte Steinberg. Er musste ab der 49. Minute auf Fenja Schröder verzichten, die für ein „Allerweltsfoul“ die direkte Rote Karte gesehen hatte. „Lächerlich! Dem Schiedsrichter war es wohl nicht bunt genug“, ärgerte sich der Coach.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger, N. Schröder - Wachsmann (5/1), J. Krieger (1), Görke (3/3), Bäumler (1), Meyer-Ebrecht (3/1), Kniffki (1), Oehlerking (4), Kracke, F. Schröder (1), Idel (1), Schaper (4/1), Geisler.

TV Neerstedt II – HSG Ihlow/Riepe 24:18 (15:11): „Die Einstellung war deutlich besser als in den letzten Spielen. Man konnte der Mannschaft deutlich anmerken, dass sie unbedingt gewinnen wollte“, freute sich Neerstedts Trainerin Cordula Schröder-Brockshus. Ihre Crew legte ein schnelles 8:1 (9.) vor und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel an der Frage nach dem Sieger aufkommen. Eine besonders starke Partie bot Rieke Lehmkuhl, die insgesamt zehn Mal einnetzte. „Sie hat aus allen Lagen getroffen“, lobte Cordula Schröder-Brockshus ihre Halblinke. Dadurch konnte die Übungsleiterin die angeschlagene Sarah Schwarz (Schulterprobleme) komplett schonen. Bei den Grün-Weißen kam Manuela Garms erstmals nach ihrer Babypause wieder zum Einsatz, blieb allerdings ohne Treffer. „Aber allein durch ihre Erfahrung ist sie schon eine Verstärkung“, meinte Cordula Schröder-Brockshus.

mar

TV Neerstedt II: Meyenburg, Stolle (n.e.) - Jüchter, J. Stuffel (1), Hohnholt (2), Oltmann (1), Heltriegel (3/2), Ebsen (2), Breuer (1), Lehmkuhl (10), Schulze (4), Rasche, Garms, Schwarz (n.e.).

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