TV Neerstedt geht als Favorit ins Oberliga-Derby bei der HSG Delmenhorst

Jörg Rademacher hält die Konzentration hoch

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Vollkonzentriert: die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt.

Neerstedt - Aus der Außenseiterrolle heraus haben die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt zuletzt für zwei Überraschungserfolge gegen die HSG Barnstorf/Diepholz (20:17) und bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen (24:23) gesorgt. Im Derby beim Aufsteiger HSG Delmenhorst (heute, 19 Uhr) ist der Tabellenfünfte nun Favorit.

Doch was heißt das schon? In dieser Konstellation bezogen die Schützlinge von TVN-Trainer Jörg Rademacher in dieser Saison bereits eine 30:33-Niederlage bei der TSG Hatten-Sandkrug. „Ich hoffe, dass meine Mannschaft Delmenhorst nicht auf die leichte Schulter nimmt. Zum einen haben Derbys ihre eigenen Gesetzte, und zum anderen will Delmenhorst bestimmt die Schmach der Niederlage in Bremen wieder auswetzen“, warnt der Ex-Profi.

Mit den Trainingsleistungen seiner Akteure in dieser Woche war Rademacher durchaus zufrieden. Der Coach hielt die Konzentration hoch und sorgte außerdem dafür, dass der geliebte Fußball im Netz blieb. „Wir müssen uns das Fußball spielen verdienen“, erläutert Neerstedts Mittelmann Tim Schulenberg und schmunzelt.

Ganz anders stehen die Vorzeichen bei der HSG Delmenhorst: Spielertrainer Andre Haake wird seinen Teamkollegen nach der peinlichen 25:27-Pleite beim bis dahin punktlosen Schlusslicht SVGO Bremen ordentlich Dampf gemacht haben. Zumal der Neuling als Tabellenzwölfter im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt benötigt. Acht geben müssen die Gäste auf den HSG-Rückraum um den jungen Jörn Janßen. Aber auch Kreisläufer-Routinier Meik Schäfer ist nicht zu unterschätzen. Haake selbst zieht wieder in der Angriffsmitte die Fäden, seit Taktikfuchs Werner Rohlfs zurück ist und die Geschicke von der Bank aus lenkt. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den Linkshändern Stefan Timmermann und Philipp Freese, die vor nicht allzu langer Zeit noch das Neerstedter Trikot trugen.

Sollten die Grün-Weißen die Auswärtsaufgabe erfolgreich lösen, stehen ihre Chancen nicht schlecht, dass sie sich in der Spitzengruppe festsetzen. „Geben wir bis Weihnachten keinen Punkt mehr ab, sind wir oben mit dabei“, meint Rademacher. Der B-Lizenzinhaber hat in Delmenhorst seinen kompletten Kader zur Verfügung, darunter auch Linksaußen Thomas Schützmann, der seine Rotsperre abgesessen hat.

wz

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