Oberliga-Schlusslicht kassiert 25:31-Derbyniederlage in Hude

TV Neerstedt erneut ohne Siegchance

Beste Neerstedter Werferin: Rechtsaußen Nadja Albes traf siebenmal. Foto: Büttner

Hude – Insgeheim hatten sich die Handballerinnen des TV Neerstedt für das Oberliga-Derby bei der HSG Hude/Falkenburg zumindest eine klitzekleine Außenseiterchance ausgerechnet. Wenn auch kein Sieg dabei herauspringen sollte, wollte TVN-Trainer Maik Haverkamp dem Favoriten zumindest möglichst lange Paroli bieten. Nach der 22:43-Klatsche im Hinspiel ging es beim zweiten Aufeinandertreffen zwar deutlich enger zu – letztlich war das weiterhin sieglose Schlusslicht aus der Gemeinde Dötlingen aber auch diesmal beim 25:31 (8:15) ohne echte Siegchance.

Nachdem Celina Struß beim 4:4 (10.) letztmals für die Gäste ausgeglichen hatte, verspielte der TV Neerstedt ein besseres Halbzeitergebnis durch eine schwache Chancenauswertung. „Wir machen eigentlich vieles richtig, scheitern dann aber jeweils dreimal von links- und rechtsaußen an Katharina Woltjen“, schilderte Haverkamp das Manko beim Abschluss. Die HSG-Torfrau sei „gut auf die Schusshand gegangen“, erläuterte der ehemalige Drittliga-Keeper. Im Gegenzug habe seine Sieben dann einige Kontertore kassiert, nannte Haverkamp den Grund für den deutlichen Rückstand zur Pause.

Im zweiten Durchgang änderte sich wenig am Toreabstand. Beim 22:15 (44.) und 26:19 (52.) betrug dieser weiterhin sieben Treffer. „Zum Ende hätte es sogar noch etwas enger werden können. Wir vergeben aber einen Siebenmeter und fangen uns zudem eine dumme Zeitstrafe wegen Meckerns ein“, berichtete Haverkamp. Der Sieg des Kontrahenten war für den 33-Jährigen aber unstrittig.

Vor der Partie standen die Einsätze von Celina Struß und Fenna van Dreumel auf der Kippe. Letztlich waren dann aber beide Rückraumspielerinnen an Bord. Struß erzielte sechs Treffer, van Dreumel war einmal erfolgreich. Zur besten Torschützin bei den Gästen avancierte Nadja Albes. Neerstedts Rechtsaußen markierte sieben Treffer – drei aus dem Feld, vier per Siebenmeter.

Nach Übergängen der HSG nahm Neerstedt Hudes Rückraumschützin Lea Hillmer aus dem Spiel. Diese Taktik habe gut geklappt, befand Haverkamp.  prü

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