TV Neerstedt II empfängt HSG Grönegau-Melle zum Relegationshinspiel

Lutz Matthiesen wünscht sich ein Sechs-Tore-Polster

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Malte Kasper (am Ball) soll den Ausfall von Matthias Steenken kompensieren.

Neerstedt - Ziemlich genau einen Monat ist es her, seitdem die Handballer des TV Neerstedt II mit dem 34:21 über die HSG Emden die Vizemeisterschaft in der Weser-Ems-Liga Nord perfekt gemacht haben. Nun kämpft die Neerstedter Oberliga-Reserve in der Relegation gegen den Südzweiten HSG Grönegau-Melle um den Aufstieg in die Landesliga. Am Sonntag ab 17 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Lutz Matthiesen zunächst Heimrecht.

Die HSG Grönegau-Melle sicherte sich erst am letzten Spieltag durch das 37:31 über Absteiger TSV Wallenhorst den Relegationsplatz, während Mitbewerber TV Bissendorf-Holte II beim Meister TV Georgsmarienhütte mit 23:24 unterlag. Gegen Neerstedt erwartet HSG-Coach Jörg Pag „zwei enge Spiele“.

Lutz Matthiesen hat die „Tiger“ beim Saisonfinale in Wallenhorst beobachtet. Dabei sind ihm Rechtsaußen Nils Hohenstädter, Spielmacher Björn Tiedtke und der Halblinke Tino Topheider aufgefallen. „Die Meller rennen wie die Teufel, und wenn wir in der Deckung nicht sicher stehen, dann erschießt uns Topheider“, erläutert Matthiesen. Dafür scheint die HSG-Abwehr nicht immer ganz sattelfest zu sein.

Aber auch die Neerstedter Defensive wird sich steigern müssen. Nur gut, dass Lutz Matthiesen auf Kreisläufer Malte Kasper aus der Erstvertretung zurückgreifen kann. Dadurch kann der Coach den verletzungsbedingten Ausfall von Matthias Steenken kompensieren. Auch Torhüter Yannick Mädler wird verletzt fehlen. Für ihn rückt wieder Routinier Michael Schäfer in den Kader.

Seit rund zwei Wochen bereitet Matthiesen seine Crew gezielt auf die Relegationspartien vor. Neben einigen Trainingseinheiten stand auch ein Testspiel gegen die Oberliga-Mannschaft der Grün-Weißen auf dem Programm. Dabei imponierte Matthiesen vor allem die Willenskraft seiner Schützlinge. „Ich gehe nach der guten Vorbereitung optimistisch in die Relegationsspiele. Ich wünsche mir, dass wir zu Hause mindestens sechs Tore vorlegen, damit wir mit einem guten Polster im Rücken in der Woche darauf nach Melle fahren können“, erklärt der Übungsleiter. Er hofft auf die Unterstützung zahlreicher Fans. Der Eintritt ist frei.

wz

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