Handball-Oberligist SG Achim/Baden wahrt durch 31:28 Chance auf den Titel

Neerstedt bekommt Gülzow und Freese nicht in den Griff

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In Torlaune: Neerstedts Linksaußen Thomas Schützmann (beim Wurf). ·

Neerstedt - Der Traum lebt! Die Oberliga-Handballer der SG Achim/Baden haben durch das 31:28 (14:12) beim TV Neerstedt ihre Chance auf den Meistertitel gewahrt. Vor allem in der Deckung präsentierten sich die Gäste als Spitzenmannschaft.

Besonders nach dem Seitenwechsel rannten sich die Neerstedter immer wieder in der Achimer 6:0-Abwehr fest. Umgekehrt gewannen die Gastgeber in der Deckung so gut wie keinen Zweikampf. Immer wieder trafen der elffache Torschütze Tobias Freese, der sich ab der 20. Minute einer kurzen Deckung erfreuen durfte, und Youngster Erik Gülzow nach Belieben.

„Achim hat verdient gewonnen. Es ist uns zum Schluss nicht mehr gelungen, dichter heranzukommen“, sagte Neerstedts Trainer Dag Rieken. SG-Interimscoach Cord Katz, der den privat verhinderten Tomasz Malmon vertrat, war dagegen rundum zufrieden. „Unsere kompakte Deckung war heute der Schlüssel zum Erfolg“, bilanzierte er.

Dabei tat sich sein Team zunächst schwer und unterzog die Torpfosten mehreren Härtetests. Unter anderem setzten Kevin Podien und Ngadhnjim Xhafolli kurz nacheinander zwei Siebenmeter ans Gestänge (4.). Dadurch führten die Gastgeber nach einem erfolgreichen Konter von Linksaußen Thomas Schützmann mit 5:3 (11.). Doch schon bald war es mit der Herrlichkeit der Hausherren vorbei. Erst glich Freese zum 5:5 aus (13.). Dann nutzten die Achimer eine Überzahlsituation und gingen durch zwei Treffer von Podien mit 7:5 in Führung (15.). Diesen Vorsprung gab der Titelanwärter nicht mehr ab.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten die Grün-Weißen die Partie wieder offener gestalten, weil Dag Rieken nach einer längst fälligen Auszeit Achims Shooter Freese in Manndeckung nehmen ließ (20.). Dadurch kamen die Angriffsbemühungen der Gäste etwas ins Stocken. Vor allem Eike Kolpack nutzte den sich bietenden Platz und langte vor der Pause noch drei Mal zu.

Nach Wiederanpfiff verkürzte Neerstedts Regisseur Tim Schulenberg per Siebenmeter auf 13:14 (31.). Nun brachte Cord Katz im linken Rückraum mit Erik Gülzow einen starken Ersatz für Tobias Freese. Ein guter Schachzug, denn Neerstedts Kreisläufer Malte Kasper konnte den blonden Schlaks kaum stoppen – 14:18 (35.). Nach dem 23:29 durch Kevin Podien (55.) konnte Thomas Schützmann zwar mit drei Treffern in Folge auf 26:29 verkürzen (58.), mehr war aber nicht drin. · wz

TV Neerstedt: Kuper, Depenbrock - Quickert, Kruse (1), Schulenberg (8/3), Schützmann (9/1), Kasper, Schilke (3), Busse, Müller, Carsten-Frerichs (2), Richter, E. Kolpack (5).

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