Oberliga-Handball

Neerstedt erleidet klare Schlappe gegen Fredenbeck

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Kreisläufer Philipp Hollmann spielte in Neerstedts gut gestaffelter 3:2:1-Abwehr auf der Mittelposition.

Neerstedt - Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt sind in der dritten Runde des HVN/BHV-Pokals aufgrund des direkten Vergleichs ausgeschieden und fahren nicht zum abschließenden Final Four.

Ohne die Kasper-Brüder, Eike Kolpack, Paul Schröder, Erik Hübner und Jan Ole Harting hatte die Mannschaft von TVN-Trainer Björn Wolken die Reise nach Altjührden angetreten. Die Neerstedter Rumpftruppe schlug sich in der Halle des Oberliga-Tabellenführers trotz des kleinen Kaders recht wacker. Am Ende schieden die Grün-Weißen nur aufgrund des direkten Vergleichs mit den punktgleichen VfL Fredenbeck II und SG VTB/Altjührden (alle 4:2) aus.

Wolken sauer über „desolate Leistung“

„Ich bin sauer. Wir hätten auch ins Final Four kommen können. Aber gegen Fredenbeck II haben wir eine desolate Leistung gezeigt“, schimpfte TVN-Trainer Björn Wolken.

Dabei hatte seine ersatzgeschwächte Mannschaft gut gegen den TuS Rotenburg ins Turnier gefunden. Aufbauend auf eine gut gestaffelte 3:2:1-Abwehr mit Philipp Hollmann auf der Mittelposition, kamen die Neerstedter immer wieder zu einfachen Toren über Konter. Die Wolken-Sieben blieb die ganze Spielzeit überlegen und gewann am Ende verdient mit 15:8 (9:3).

Im nächsten Spiel gegen den haushohen Favoriten aus Altjührden, gegen den es in der Vorwoche eine 23:32-Pleite gesetzt hatte, machten die Neerstedter dort weiter, wo sie gegen Rotenburg aufgehört hatten. Lediglich SG-Goalgetter Oliver Staszewski (8/2) konnte sich gegen die offensive TVN-Abwehr immer mal wieder durchsetzen. Aber die restlichen Spieler des Oberliga-Primus blieben eher blass. Dadurch konnte Neerstedt sein Spiel aufziehen und gewann mit 23:17 (11:8).

Chancen liegen gelassen

Vor der Partie gegen den klassentieferen VfL Fredenbeck II sah der Pokalsieger von 2015 schon wie der sichere Final-Four-Teilnehmer aus. Aber im letzten Spiel präsentierten sich die Neerstedter dermaßen desolat, dass die Fredenbecker sie regelrecht auseinandernahmen. Immer wieder ließen die TVN-Akteure Chancen im Angriff liegen und liefen dann nicht zurück. Am Ende stand eine klare 12:22 (8:11)-Niederlage, so dass der Verbandsligist nun zum Final Four fährt. „Für unseren schwachen Auftritt gibt es keine Entschuldigungen“, schimpfte Wolken. - wz

TV Neerstedt: Legler, Pecht - Marcel Reuter, Mirko Reuter, Deeken, Reiser, Hoffmann, Lüdeke, Hollmann, Petersen, Achilles, Kunz.

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