Fortuna Einen und VfL Wildeshausen trennen sich nach „wildem Hin und Her“ 6:6

Natascha Helms belohnt sich selbst

Belohnte sich für ihre starke Leistung mit zwei Treffern: Wildeshausens Mittelfeldspielerin Natascha Helms. Foto: Marquart
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Belohnte sich für ihre starke Leistung mit zwei Treffern: Wildeshausens Mittelfeldspielerin Natascha Helms.

Gleich zum Bezirksliga-Auftakt haben die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen den Kreislauf ihres Trainers Sven Flachsenberger einem massiven Belastungstest unterzogen. Während der Auswärtspartie beim SV Fortuna Einen schnellte der Puls des 30-Jährigen immer wieder in die Höhe. Bei brütender Hitze lieferten sich beide Mannschaften „ein wildes Hin und Her mit vielen Fehlern“. Aus einem 2:4-Rückstand machten die Krandel-Kickerinnen eine 6:4-Führung, mussten sich aber schließlich mit einem 6:6 (4:4) begnügen.

Wildeshausen - Die Gäste wollten ihre gute Leistung aus dem Bezirkspokalspiel gegen den Landesligisten 1. FC Ohmstede (4:5 nach Elfmeterschießen) bestätigen. „Das ist uns ganz gut gelungen“, fand Flachsenberger. Schon in der zweiten Minute brachte Viktoria Brandt seine Crew mit 1:0 in Führung. „Komischerweise hat uns das keine Sicherheit gegeben“, wunderte sich der VfL-Coach. Stattdessen hieß es nach einem Doppelschlag von Lena Gelhaus plötzlich 2:1 für Fortuna (8./9.).

Zwar hatte Viktoria Brandt mit dem 2:2 die schnelle Antwort parat (10.), aber die kaum zu bremsende Gelhaus ließ prompt zwei weitere Treffer zum 4:2 folgen (17./21.). Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Begegnung die nächste Wendung nahm: Nach einem Foul an Viktoria Kljukina verwandelte VfL-Kapitänin Femke Krumdiek den fälligen Strafstoß zum 3:4 (27.). Kljukina selbst egalisierte dann zum 4:4 (36.). „Das war das schönste Tor des Spiels“, schwärmte Flachsenberger. Seine Angreiferin hatte auf dem linken Flügel zwei Gegnerinnen aussteigen lassen und den Ball über Fortuna-Keeperin Josefina Hefke hinweg ins Netz befördert.

In der zweiten Halbzeit wechselte Flachsenberger für die Innenverteidigung Kim Funke ein. Die ehemalige Oytherin stabilisierte die Wildeshauser Defensive – bis sie in einem Zweikampf einen Schlag aufs Knie bekam und wieder ausgewechselt werden musste. Ohne Fremdeinwirkung knickte Viktoria Kljukina mit dem Fuß um und konnte nicht mehr weiterspielen. „Ich hoffe, dass sie im Laufe der Woche wieder einsteigen können“, sagte Flachsenberger.

Mitte des zweiten Durchgangs schien es, als sollten die Gäste auf die Siegerstraße einbiegen. Natascha Helms stellte auf 6:4 (62./68.). „Mit den beiden Toren hat sie sich für ihre starke Leistung selbst belohnt“, meinte Flachsenberger. Allerdings brachte sein Team den Vorsprung nicht über die Zeit. Ina Schlömer (89.) und Jasmin Wehling (90.+1) nutzten die Wildeshauser Konzentrationsmängel in der Schlussphase zum 6:6.  mar

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