Gute ASV-Abwehr sorgt für zwei Siege / Brettorf bleibt punktlos

Nadermann mit starkem Debüt

Auf DM-Kurs: Kapitänin Imke Schröder und der Ahlhorner SV. Foto: Marquart

Brettorf/Ahlhorn – Mit zwei Siegen in Berlin haben die Faustballerinnen des Ahlhorner SV den zweiten Platz in der 1. Bundesliga Nord gefestigt und sich einen Spieltag vor Schluss in eine Top-Ausgangslage in Sachen DM-Qualifikation gebracht. Um diese muss der TV Brettorf nach zwei Pleiten dagegen bangen. Zwar belegt das Team noch den dritten Platz, doch der SV Moslesfehn ist punktgleich.

TV Jahn Schneverdingen – TV Brettorf 3:1 (4:11, 11:9, 11:8, 14:12): Gegen den Spitzenreiter unterliefen dem Team von Spielertrainerin Karen Kläner anfangs nur wenige Fehler, so dass es sich den ersten Satz mit 11:4 holte. „Wir haben unser Team gewarnt, dass Jahn mehr Gegenwehr zeigen wird. Und das hat es auch gemacht. Zwar haben wir passabel mitgespielt, aber konnten keine Schippe drauflegen“, bemängelte Betreuer Christian Kläner. Tatsächlich schwächelte der TVB von Satz zu Satz deutlicher, so dass der Spitzenreiter den Sieg letztlich eintütete.

TV Brettorf – TK Hannover 1:3 (11:9, 8:11, 9:11, 8:11): Während das TVB-Team gegen den Spitzenreiter keinesfalls fest mit Punkten geplant hatte, sollte gegen den TK Hannover unbedingt ein Sieg her. Erneut erwischte der Tabellendritte einen guten Start und entschied den ersten Satz für sich. „Wir haben gemacht, was wir können. Sehr geradlinig gespielt“, berichtete Kläner, „im Anschluss haben wir aber völlig den Faden verloren.“ Wieder schenkte der TVB aufgrund eigener Unzulänglichkeiten drei Sätze in Serie ab.

MTV Wangersen – Ahlhorner SV 1:3 (11:5, 6:11, 4:11, 5:11): Das große Feld bereitete dem Team von Spielertrainerin Janna Köhrmann anfangs Probleme. „Wir brauchen die Wand eigentlich. Nach dem ersten Satz haben wir nur noch mit Imke Schröder als Schlagfrau und vier Abwehrspielerinnen agiert. Damit sind wir besser in die Partie gekommen“, berichtete sie. Letztlich erarbeitete sich der ASV Satzgewinn um Satzgewinn. Als ausschlaggebend dafür machte Köhrmann die drei starken Abwehrspielerinnen Michaela Grzywatz, Sarah Reinecke und Jordan Nadermann aus – das Talent feierte in Berlin sein Bundesliga-Debüt, nachdem Nationalspielerin Pia Neuefeind ausgefallen war.

SG Stern Kaulsdorf – Ahlhorner SV 0:3 (8:11, 6:11, 7:11): Im zweiten Spiel diktierte Ahlhorn von Beginn an das Geschehen. Erst im dritten Satz wackelte der ASV nach einer kniffligen Entscheidung kurz. Köhrmann: „Das Spiel kippte, weshalb ich wieder mit vier Abwehrspielerinnen gespielt habe.“ Diese Maßnahme wirkte, der Tabellenzweite holte sich den Sieg. nn

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