VfL Wildeshausen verliert durch Remis beim TSV Abbehausen weiter an Boden

2:2 in der Nachspielzeit: Hasemann sorgt für Déjà-vu

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Sicher vom Punkt: Benjamin Bohrer (r.) traf per Foulelfmeter zum 1:1. ·

Wildeshausen - Und sonntags grüßt das Murmeltier: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen haben gestern beim TSV Abbehausen ein Déjà-vu erlebt. Wie beim 1:1 gegen Wiefelstede kassierte der Vizemeister den Ausgleich zum 2:2 (1:1) in der Nachspielzeit und hat nun schon sechs Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Kickers Wahnbek.

„Alle Abbehauser inklusive Torwart waren in unserem Strafraum, weil sie genau wussten, dass nach dieser Aktion Schluss sein musste“, berichtete der enttäuschte VfL-Trainer Klaus Ebel. Genauso kam es: Freistoß, Kopfball-Verlängerung und aus sieben Metern schoss Julian Hasemann zum 2:2 ein (90.+2). Schiedsrichter Dennis Hohmann (TuS Obenstrohe) pfiff gar nicht erst wieder an. „Das trifft die Spieler ganz gewaltig – letztes Jahr haben wir diese Dinger mit 2:1 gewonnen“, sagte Klaus Ebel.

Dabei konnten sich die Krandel-Kicker diesmal nicht beklagen, denn es hätte am Ende sogar eine Niederlage stehen können. In der 86. Minute rutschte VfL-Keeper Sebastian Pundsack in Dominik Juhrs hinein – Foulelfmeter! Julian Hasemann lief an, doch Pundsack ahnte die Ecke. „Dabei war der gar nicht mal schlecht geschossen“, meinte Klaus Ebel.

Bei üblem Gegenwind hatten die Gäste die erste Chance der Partie, doch Marcel Hesselmann köpfte nach einem Freistoß von Benjamin Bohrer über den TSV-Kasten (15.). Kurz darauf fälschte Jannik Wallner einen 20-Meter-Schuss von Torben Renken unhaltbar zum 1:0 in den Winkel ab (22.). „Der passte!“, knurrte Klaus Ebel. Immerhin erzielte Benjamin Bohrer mit einem Foulelfmeter, den Maximilian Seidel herausgeholt hatte, den 1:1-Halbzeitstand (45.).

Nach der Pause verpasste Lennart Flege per Kopf zunächst knapp die Führung (52.). Doch dann hatte Sascha Görke bei einem abgefälschten 20-Meter-Freistoß Glück – 2:1 (65.). Wildeshausens Mittelfeldregisseur hätte in der 90. Minute mit einem 18-Meter-Schuss bereits alles klar machen können, doch TSV-Keeper Mathis von Atens parierte.

Positive Nachrichten brachte derweil Rene Tramitzke von seiner CT-Untersuchung mit: Zwar bestätigte sich die befürchtete Kapselverletzung im linken Knie des Torjägers. „Aber wichtig ist, dass die Bänder heil sind, und so wie es aussieht hat das Kreuzband nichts abbekommen“, erzählte Klaus Ebel. · mar

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