Mit 1:9 untergegangen

Tischtennis-Bezirksoberliga: Wildeshausen verliert gegen Osnabrück

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VfL-Kapitän Martin Hakemann (Bild) schrammte in Osnabrück bei seiner Fünfsatzniederlage gegen Stefan Härtel nur knapp an einem Zähler vorbei.

Wildeshausen - Schwerer Dämpfer für die Herren des VfL Wildeshausen im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga: Beim Tabellenvierten Osnabrücker SC gingen die Huntestädter mit 1:9 unter und haben somit an diesem Freitag beim SV Quitt Ankum ein echtes Kellerduell vor der Brust.

VfL-Kapitän Martin Hakemann bezeichnet das Duell mit dem punktlosen Schlusslicht sogar als „absolutes Endspiel. Die Situation ist nicht einfach. Wir hatten zwar einen überraschend guten Saisonstart, doch langsam rückt sich die Tabelle zurecht. Insbesondere unsere Routiniers sind nun gefordert. Jeder muss in Ankum alles geben.“

Am nötigen Willen sollte es nicht scheitern. Bereits in Osnabrück ergab sich Wildeshausen keineswegs kampflos in sein Schicksal, stand jedoch ohne Leistungsträger wie Kai Beecken oder Frank Schröder, der von Hartmut Fesser vertreten wurde, von Beginn an auf verlorenem Posten. Wobei das Endergebnis von 1:9 nicht gerade den Spielverlauf widerspiegelt.

Knappere Niederlage wäre verdient gewesen

Natürlich stand ein VfL-Coup nie ernsthaft zur Debatte, aber eine knappere Niederlage wäre allemal verdient gewesen. So scheiterte Guido Grützmacher haarscharf an Osnabrücks Nummer zwei Thomas Levien. Michael Rüdebusch musste gegen Paul Willenbring ebenfalls in fünf Sätzen passen, und auch „Capitano“ Hakemann schrammte beim 8:11 im fünften Durchgang gegen Stefan Härtel nur knapp an einem Zähler vorbei.

Zumindest zum Ehrenpunkt reichte es für die Gäste jedoch: Nervenstark rettete sich Wildeshausens Routinier Helmut Rang gegen OSC-Spitzenspieler Florian Remark mit 11:9 im Entscheidungssatz ins Ziel und verhinderte so eine völlige Nullnummer. Der Erfolg war laut VfL-Leistungsträger Rüdebusch allerdings nicht mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein: „Das war ganz sicher nicht das Ergebnis, das wir uns vorgestellt hatten. Wir wurden kalt erwischt. Osnabrück war einfach abgezockter.“

Bleibt zu hoffen, dass die Wildeshauser in der richtungsweisenden Partie gegen Quitt Ankum wieder wesentlich cooler auftreten und jede Chance eiskalt nutzen. Angesichts der Tabellenkonstellation sollte eine VfL-Niederlage nämlich eindeutig auf dem Index stehen. Ansonsten droht den Huntestädtern ein äußerst ungemütlicher Herbst.

drö

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