„Es muss auch mal wehtun“

Zweite Pleite für TV Neerstedt II und HSG Harpstedt/Wildeshausen startet erfolgreich

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Inken Schaper (am Ball) steuerte vier Treffer zum Erfolg der HSG Harpstedt/Wildeshausen bei, darunter auch das Tor zum 24:21-Endstand. 

Neerstedt/Wildeshausen - Die Anlaufschwierigkeiten waren nicht zu übersehen. Trotzdem sind die Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen in der Landesklasse erfolgreich in die Saison gestartet. Dagegen kassieerte der TV Neerstedt II auch in seiner zweiten Partie eine Niederlage.

SG Obenstrohe/Dangastermoor – TV Neerstedt II 34:27 (18:13): Die Neerstedterinnen liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Vor allem das schnelle Umschaltspiel der Gastgeberinnen behagte ihnen gar nicht. „Die SG hat viele Tore durch Tempogegenstöße und die schnelle Mitte gemacht, weil wir uns nicht schnell genug zurück gezogen haben“, berichtete Betreuer Stephan Große-Knetter. Dennoch hätte die Crew von Trainer Philipp Hollmann die Partie offener gestalten können. Insgesamt acht Zeitstrafen sind der Beleg dafür, dass die Grün-Weißen durchaus Druck auf die gegnerische Abwehr ausübten. „Leider konnten wir das nicht in Tore ummünzen“, bedauerte Große-Knetter. Es fehlten Dynamik und Durchschlagskraft. „Alle haben sich angestrengt, aber es muss auch mal wehtun“, monierte Neerstedts Betreuer. Anfangs gelangen Rieke Lehmkuhl noch einige Treffer aus dem Rückraum, doch dann deckten die Gastgeberinnen offensiver gegen die Halblinke und setzten sich Stück für Stück ab.

TV Neerstedt II: von Seggern, Nöckel - Jüchter, Stuffel (3), Bauermeister (2), Mutke (2), Oltmann (1), Petko (5/1), Brengelmann, Dölemeyer (3), Lehmkuhl (7/4), Schulze (4), Rasche.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – TSG Hatten-Sandkrug 24:21 (9:11): Die HSG begann hypernös und leistete sich in der Anfangsphase viele zum Teil haarsträubende Ballverluste. „Slapstick!“, meinte Trainer Udo Steinberg kopfschüttelnd. So dauerte es geschlagene 5:11 Minuten, ehe Miriam Wachsmann mit einem Heber zum 3:1 der erste Treffer für die Gastgeberinnen gelang. Bei der TSG führte Jana Janßen geschickt Regie und sorgte so mit dafür, dass die Steinberg-Sieben im ersten Durchgang nur beim 6:5 durch einen Siebenmeter von Miriam Wachsmann die Führung übernehmen konnte. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht fokussiert, nicht konzentriert genug“, bemängelte der Coach. Im zweiten Abschnitt kam das Tempospiel seiner Mannschaft besser zur Geltung. Allerdings behaupteten die Gäste bis zum 19:18 die Führung. Inken Schaper glich aus der zweiten Reihe zum 19:19 aus (51.), Fenja Schröder besorgte das 20:19 (53.). Zwar konnte Anne Schmidt nochmal zum 20:20 egalisieren (54.), doch Miriam Wachsmann (2), Wibke Wolter und Inken Schaper legten prompt nach und sorgten so für einen gelungen Saisonstart ihres Teams. - mar

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger, N. Schröder - Wachsmann (5/1), Willenborg (1), M. Kracke, Görke (4/1), Abeln (3/3), Meyer-Ebrecht, Wolter (1), Oehlerking (2), F. Schröder (3), Idel (1), Schaper (4), Hübner.

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