Müller zollt Wolterink großen Respekt

TV Neerstedt bangt vor Heimspiel gegen SG Neuenhaus/Uelsen um fünf Akteure

Kreisläufer Julian Hoffmann vom TV Neerstedt beim Torwurf.
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Auf der Kippe: Auch der Einsatz von Kreisläufer Julian Hoffmann (am Ball) ist fraglich.

Neerstedt – Mit einigen personellen Fragezeichen gehen die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt an diesem Sonnabend, 19.30 Uhr, in das zweite Saisonheimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen. In Mittelmann Andrej Kunz, Shooter Eike Kolpack, den Kreisläufern Julian Hoffmann und Michael Siemer sowie Youngster Florian Schrader stehen gleich fünf Spieler auf der Kippe.

„Alle wollen es versuchen. Wir werden beim Warmmachen sehen, bei wem es geht und bei wem nicht“, hofft Neerstedts Trainer Andreas Müller auf ein positives Signal von dem einen oder anderen Akteur.

Nach den beiden Siegen gegen den VfL Fredenbeck II (30:28) und die HSG Hunte-Aue Löwen II (23:15) sei die Stimmung gut, betont Müller. Gegen die SG Neuenhaus/Uelsen und deren Shooter Jörn Wolterink habe er einige Varianten im Kopf. „Wir wollen auf der rechten Abwehrseite offener verteidigen und links die Durchbrüche des Gegners verhindern“, geht Müller ins Detail. „Jörn Wolterink wird oft über eine Kreuzbewegung über die Mitte geholt. Entweder wirft er dann selbst oder spielt gut mit seinen Nebenleuten zusammen“, bringt der 44-jährige Bookholzberger dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Respekt entgegen. Mit Blick auf den 32:27-Auftaktsieg der Grafschafter gegen den TSV Daverden scheint dieser durchaus angebracht. Allein zwölfmal langte Wolterink gegen den allerdings personell dezimierten Kontrahenten aus dem Landkreis Verden hin. Fast jeder Wurf sei ein Treffer gewesen, stellte Daverdens Trainer Ingo Ehlers fest.

Derweil liegen die letzten beiden Vergleiche der Grün-Weißen mit der SG Neuenhaus/Uelsen schon etwas zurück. In der Saison 2019/2020 gewann der TV Neerstedt sein Heimspiel knapp mit 26:25. In Neuenhaus setzte es für Neerstedt eine 31:35-Pleite. Seine Crew dürfe die Gäste von der niederländischen Grenze nicht ins Spiel kommen lassen, warnt Müller.

„Die Trainingswoche ist aufgrund er vielen angeschlagenen Akteure nicht optimal gelaufen. Ich werde aber 14 Spieler aufbieten können. Vielleicht ist die eine oder andere Überraschung dabei“, hofft Neerstedts Coach trotz der ungünstigen Vorzeichen auf die Saisonpunkte Nummer fünf und sechs.

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