Handball-Verbandsligist TV Neerstedt empfängt Tabellenzweiten OHV Aurich II

Müller nimmt Spieler in die Pflicht

Bekam in Wilhelmshaven wenig zu fassen: Neerstedts Keeper Kevin Pecht. Foto: Büttner

Neerstedt – Den Start in die Rückrunde hatten sich die Handballer des TV Neerstedt sicherlich ganz anders vorgestellt. Mit einer 30:40-Schlappe im Gepäck war der Verbandsligist am vergangenen Wochenende vom Wilhelmshavener HV II zurückgekehrt. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres bekommt es die Crew von Trainer Andreas Müller an diesem Sonnabend, 19.30 Uhr, erneut mit einem Top-Team der Liga zu tun, wenn der Tabellenzweite OHV Aurich II in die Gemeinde Dötlingen kommt.

„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht weiter abrutschen“, richtet Müller seinen Blick in der Tabelle nach unten. Drei Zähler beträgt der Abstand der Neerstedter (11:15 Punkte) aktuell zum ATSV Habenhausen II (8:20) auf dem vorletzten Rang. Die Mannschaft sei gefordert, nimmt Müller seine Spieler in die Pflicht. „Gegen Wilhelmshaven hat in der Deckung wenig gepasst, und auch die Torhüter haben kaum etwas zu fassen bekommen.“ Gefühlt sei jeder Wurf des Gegners ein Treffer gewesen, blickt der TVN-Coach zurück. Mit der Angriffsleistung sei er jedoch zufrieden gewesen. 30 erzielte Treffer seien für ein Auswärtsspiel okay, findet Müller.

Gegen die Auricher Drittliga-Reserve sollen seine Schützlinge die Konzepte auf den Punkt spielen, erklärt Müller den Matchplan. „Wir müssen mit dem Kopf bei der Sache sein, und auch die Rückwärtsbewegung muss stimmen“, warnt der Bookholzberger vor dem Konterspiel des OHV über die pfeilschnellen Nico und Renke Gronau. Zudem gelte es, den starken Rückraum der Ostfriesen mit Steffen Eilers, Arne Tuinmann und Jannick Neumann in Schach zu halten.

Müller hofft, dass seine Sieben in der Defensive agiler auftritt als in Wilhelmshaven: „Wir müssen uns immens steigern und Aurich den Schwung nehmen.“ In der Jadestadt hatte Müller eine volle Bank – das wird auch gegen den OHV Aurich II so sein. Ausfälle hat der 42-Jährige jedenfalls nicht zu beklagen.

Die Tabelle lüge nicht, warnt Müller. Seine Crew müsse aus dem Quark kommen, noch stehe der Zeiger vor der Zwölf. „Es geht eng zu im Tabellenkeller. Es gibt genug Teams, die nur darauf warten, dass wir schwächeln.“

Nach der Heimpartie gegen Aurich muss der TV Neerstedt zweimal in der Fremde ran. Am Sonnabend, 1. Februar, 19.15 Uhr geht es zum MTV Eyendorf, eine Woche später, am Sonnabend, 8. Februar, 17.30 Uhr, gastieren die Grün-Weißen beim TSV Daverden.  prü

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