Trainer gibt TV Neerstedt seine Zusage / Gersner bemüht sich um Verstärkungen

Müller macht weiter

Hand drauf: Andreas Müller trainiert die Handballer des TV Neerstedt auch in der nächsten Saison. Foto: Büttner

Neerstedt – In den vergangenen Spielzeiten war der TV Neerstedt meistens ziemlich spät dran. Diesmal konnte der Verein noch vor dem Jahreswechsel hinter der wichtigsten Personalie bei den Verbandsliga-Handballern einen Haken machen: Am Silvesterabend gab Trainer Andreas Müller dem Vereinsvorstand seine Zusage für die Saison 2020/2021. „Wir sind froh, dass wir so frühzeitig Gewissheit haben, denn wir sind sehr zufrieden mit Andreas’ Arbeit“, erklärte der Vereinsvorsitzende Tim Gersner.

„Sowohl der Vorstand als auch der Trainer sind vom eingeschlagenen Weg überzeugt. Aus diesem Grund ging es bei der Vereinbarung über eine weitere Zusammenarbeit um zunächst ein weiteres Jahr auch sehr schnell“, schrieb Pressewart Thomas Lindenthal in der Vereinsmitteilung.

Müller hatte bei den Grün-Weißen im Sommer 2019 die Nachfolge von Ex-Coach Björn Wolken angetreten. Keine leichte Aufgabe für den 42-jährigen Bookholzberger, da er den Verlust diverser Leistungsträger auffangen musste, und zwar mit zehn vornehmlich jungen Neuzugängen, von denen die meisten noch nicht auf Verbandsliga-Niveau gespielt hatten.

Trotz leichter Startschwierigkeiten klopfte Müller mit seiner neuformierten Crew sogar an der Tabellenspitze an, ehe sich der TV Neerstedt nach einer Durststrecke mit vier Niederlagen am Stück auf dem neunten Platz im Klassement einsortierte. „Die Mannschaft musste sich erstmal finden und ist jetzt voll im Soll. Sie kann mit wenig Druck in die Rückrunde gehen und sollte die Klasse halten“, meinte Gersner.

Müller sei ein kommunikativer Typ, sehr umgänglich und habe klare Vorstellungen, beschreibt TVN-Chef Gersner den Übungsleiter. Auch wenn der B-Lizenzinhaber einmal eine negative Antwort erhalte, sei er „keiner, der schmollt, sondern dann selbst nach Mitteln und Wegen sucht und auch findet“. Das gelte ebenfalls für die Trainingsarbeit. Müller binde die Spieler immer wieder ein und fordere sie auf, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Nicht zuletzt sei Müller „als Trainer ein cooler Typ“, findet Gersner. Das sei auch ein Grund, weshalb ein Großteil der Mannschaft seine Zukunft mit der des Groß- und Außenhandelskaufmanns verknüpft. „Viele Jungs haben gesagt, wenn Andreas bleibt, bleiben wir auch“, berichtete Gersner von den Gesprächen mit den Spielern. Bislang haben Gersner und Teammanager Fabian Kahler noch keine Absagen bekommen. Darüber hinaus verhandeln sie aktuell mit potenziellen Neuzugängen. „Das sind Jungs aus der Kategorie Startformation, die uns sofort weiterhelfen“, erläuterte Gersner, freilich ohne Namen zu nennen. Er hofft, in zwei bis drei Wochen Vollzug melden zu können.

„Wir wollen in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und mit attraktivem Handball nebenbei auch wieder mehr Zuschauer in die Neerstedter Sporthalle locken. Trainer Andreas Müller ist bei diesen Planungen ein sehr wichtiger, elementarer Baustein“, betonte Gersner.

Andreas Müller war am Donnerstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.  mar

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