1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Wildeshausen

Neerstedts Trainerin Cordula Schröder-Brockshus betrachtet Kellerduell als große Chance

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jürgen Prütt

Kommentare

Neerstedts Linkshänderin Nane Steinmann während einer Auszeit.
Aus der Quarantäne direkt ins Training? Neerstedts Linkshänderin Nane Steinmann durfte sich freitesten. © Tamino Büttner

Neerstedt – Der verpassten Chance nicht lange nachtrauern und die 18:36-Schlappe bei der HSG Osnabrück schnell wieder aus den Köpfen bekommen – so lautet die Devise bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt vor dem Nachholspiel bei GW Mühlen. Angepfiffen wird das Kellerduell zwischen dem Vor- und Drittletzten der Tabelle an diesem Mittwoch um 20 Uhr.

„Wir haben immer noch einen Punkt mehr auf dem Konto und auch noch ein Spiel weniger ausgetragen. Mühlen hat den Druck“, verdeutlicht Cordula Schröder-Brockshus. Mit einem Sieg könnte ihre Crew dem Klassenerhalt einen gewaltigen Schritt näher kommen. „Das ist eine große Chance“, weiß Neerstedts Trainerin um die Bedeutung der Partie. Von einem Endspiel will die B-Lizenzinhaberin allerdings nicht sprechen. Vielmehr betont Cordula Schröder-Brockshus, „dass wir auch bei einer Niederlage den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen können“.

Dabei spricht die Tendenz der vergangenen Wochen klar für die Gäste. Während der TV Neerstedt drei seiner vergangenen vier Spiele gewonnen hat, holte GW Mühlen aus seinen jüngsten acht Begegnungen nur einen Erfolg. Diesen haben die Grün-Weißen aus dem Landkreis Vechta beim 32:29 über Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen eingefahren. Siebenmal war Paula Zerhusen dabei erfolgreich. Auf die Rückraumlinke hat Cordula Schröder-Brockshus ein besonderes Augenmerk geworfen. „Einen guten Zug zum Tor und stark im Spiel eins gegen eins“ – so beschreibt die 29-Jährige Mühlens Haupttorschützin.

An die Sporthalle im Steinfelder Ortsteil hat Neerstedts Übungsleiterin keine guten Erinnerungen. „Da haben wir noch nie gut ausgesehen! Vor einigen Jahren haben wir da den vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga verpasst“, blickt Cordula Schröder-Brockshus zurück.

Sie kann in Mühlen voraussichtlich seit längerer Zeit einmal wieder ihren kompletten Kader aufbieten. „Einige Spielerinnen haben sich zum vergangenen Wochenende freigetestet. Nane Steinmann könnte am Dienstag direkt aus der Quarantäne ins Training einsteigen. Wir müssen abwarten“, erläutert Cordula Schröder-Brockshus Da die eine oder andere Akteurin immer noch angeschlagen sei, will sie kein unnötiges Risiko eingehen, zumal am Sonnabend, 7. Mai, 17 Uhr, bereits das nächste Spiel gegen den TuS Jahn Hollenstedt ansteht.

Auch interessant

Kommentare