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Spitzenreiter TV Brettorf will sich beim Schlusslicht SV Moslesfehn keine Blöße geben

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Von: Sven Marquart

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Brettorfs Zuspieler Hauke Spille (links) legt Angreifer Malte Hollmann (rechts) den Ball vor.
Nicht topfit: Brettorfs Zuspieler Hauke Spille (l.) war krank, Angreifer Malte Hollmann (r.) setzte wegen Kniebeschwerden mit dem Training aus. © Sven Marquart

Landkreis – Die einen haben eine blütenweiße Weste, die anderen stehen bereits mit dem Rücken zur Wand: Während die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf ihre ersten fünf Saisonspiele allesamt gewonnen haben und geradewegs auf die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft am 11. und 12. März in Gärtringen zusteuern, wartet Aufsteiger SV Moslesfehn nach vier Partien noch auf den ersten Sieg. Dementsprechend geht Schlusslicht Moslesfehn an diesem Freitag, 20 Uhr, als klarer Außenseiter in das Landkreisderby gegen Spitzenreiter Brettorf. Der ebenfalls noch sieglose Ahlhorner SV hat am Samstag, 16 Uhr, in der Auswärtspartie beim Tabellennachbarn SV Armstorf Erfolgsdruck.

SV Moslesfehn – TV Brettorf (Freitag, 20 Uhr): Warum läuft es (noch) nicht beim SV Moslesfehn? „Ich weiß nicht, woran es liegt. Ich habe aber auch noch kein Spiel von Moslesfehn in dieser Hallensaison gesehen“, sagt Brettorfs Trainer Klaus Tabke. Trotzdem kommt der schlechte Start des Kreisrivalen für ihn überraschend. Schließlich spielte Moslesfehn eine gute Feldsaison und belegte den vierten Platz in der 1. Bundesliga Nord. Zum Auftakt verlor die Crew von SVM-Coach Bodo Würdemann trotz einer 3:0-Satzführung mit 3:5 beim TSV Hagen 1860. Dem 3:5 gegen Armstorf folgten dann zwei herbe Klatschen beim VfK 01 Berlin (1:5) und bei der Berliner TS (0:5). Allerdings fehlte in der Hauptstadt auch Pascal Töllner. „Moslesfehn wird sich voll reinhauen und alles versuchen, um Punkte zu sammeln“, weiß Tabke, dass angeschlagene Gegner oft die gefährlichsten sind. Zumal es beim Klassenprimus personell nicht zum Besten bestellt ist. Zwar ist Abwehrspieler Marcel Osterloh nach überwundenem Infekt wieder bei Kräften, dafür fällt sein Defensivkollege Moritz Cording wegen einer Fingerverletzung aus. Zuspieler Hauke Spille hütete bis Mittwoch krank das Bett, während Angreifer Malte Hollmann wegen Kniebeschwerden mit dem Trainings aussetzte. „Aber ich gehe davon aus, dass Malte spielen kann“, rechnet Tabke mit einem Einsatz seines Kapitäns. Um im Bedarfsfall reagieren zu können, nimmt der Gästecoach neben Nachwuchsakteur Elias Borchers auch noch Felix Kreye (Abwehr) und Lewin Mathieu (Angriff) aus der zweiten Mannschaft mit. „Wir müssen sehen, dass Florian Würdemann nicht ins Spiel kommt – das wird unsere Aufgabe sein“, warnt Tabke vor dem Schlagmann der Hausherren.

SV Armstorf – Ahlhorner SV (Samstag, 16 Uhr): „Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Armstorf ist ein Gegner, den wir schlagen können, wenn nicht müssen“, sagt Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht. Denn der Tabellensechste aus dem Landkreis Cuxhaven hat bereits vier Pluspunkte auf dem Konto und könnte sich mit einem weiteren Sieg schon ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze verschaffen. „Es hätte besser laufen können. Zumindest die 4:5-Niederlage gegen den VfK Berlin war unnötig“, sagt Albrecht mit Blick auf den eigenen Saisonstart. Beim jüngsten 0:5 in Brettorf habe es sein Team „zumindest in der Anfangsphase nicht so schlecht gemacht und ein paar schöne Spielzüge gezeigt“. Albrecht hofft auf das Mitwirken von Christoph Johannes. Der routinierte Angreifer hatte in Brettorf wegen Schulterproblemen ausgesetzt. „Christoph hat am Mittwoch trainiert – das ging ganz gut“, ist der Nationalspieler optimistisch.

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