Kreispokal-Achtelfinale: Atlas-Karawane macht heute Abend im Krandel Station

„Momentan setzt doch keiner einen Pfifferling auf uns“

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Marcel Bragula steht mit dem VfL Wildeshausen II vor dem „einfachsten Spiel des Jahres“. ·

Landkreis - Egal, wo der SV Atlas Delmenhorst hinkommt – stets hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Hahn eine große Fanschar im Schlepptau. Heute Abend macht die Karawane Station im Krandel: Der Kreisliga-Tabellenführer muss im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals beim VfL Wildeshausen II antreten.

VfL Wildeshausen II – SV Atlas Delmenhorst (heute, 19 Uhr): Die Partie kommt für die Gastgeber zur Unzeit. Ihre Verletztenliste ist immer noch ellenlang. Eigentlich wäre es ein Duell auf Augenhöhe. Aber so? „Das ist für uns das einfachste Spiel des Jahres – momentan setzt doch keiner einen Pfifferling auf uns“, sagt Marcel Bragula vor dem Kick gegen „die prominenteste Mannschaft im Landkreis“. Der VfL-Coach will jedes Spiel erfolgreich bestreiten und auch im Pokal weit kommen – aber nicht um jeden Preis. Denn bereits übermorgen kämpft sein Team in Harpstedt schon wieder um Ligapunkte. „Deshalb werde ich einen Teufel tun, angeschlagene Spieler einzusetzen“, sagt Marcel Bragula. Angesichts der vielen Ausfälle sei es vermessen, Atlas unter Druck setzen zu wollen. Eher werden die Wildeshauser abwartend im Stile einer Gastmannschaft agieren. „Da ein Großteil der Zuschauer aus Delmenhorst kommen wird, können wir uns ohnehin auf ein Auswärtsspiel einstellen“, meint Bragula.

SC Colnrade – VfR Wardenburg (heute, 18.45 Uhr): Die Wardenburger sind mit drei Siegen aus den ersten vier Ligapartien überraschend gut aus den Startlöchern gekommen. „Das ist mit Sicherheit keine schlechte Mannschaft“, sagt Colnrades Trainer Wolfgang Gloge. Nach der Last-Minute-Niederlage gegen den SV Baris (2:3) ist er froh, dass sein Team „gleich wieder spielen“ kann, wenngleich Eike Westphale und Patrick Balthasar weiterhin verletzt fehlen werden. Natürlich will auch Gloge das Viertelfinale erreichen. Er erhofft sich zudem wichtige Erkenntnisse, „wie der Gegner angegangen werden kann“. Denn am Sonnabend, 16 Uhr, heißt es in der Kreisliga erneut: SC Colnrade gegen VfR Wardenburg.

TV Dötlingen – TSV Ippener (heute, 20 Uhr): Im einzigen Kreisklassen-Duell sind die Gastgeber als Tabellenführer Favorit. Allerdings haben sie ihren 10:0-Erfolg über den VfR Wardenburg II teuer bezahlt. Abwehrspieler Jan-Niklas Girod, der gerade erst einen Kreuz band riss überstanden hat, hat sich erneut verletzt. „Ich fürchte, er wird einige Monate ausfallen – schade!“, sagt Trainer Georg Zimmermann. Er hat den Gegner in der ersten Runde beim 6:1 über den Delmenhorster BV unter die Lupe genommen. Sein Fazit: „Außer Andreas Lorer und Valmir Muslija ist Ippener eher eine durchschnittliche Mannschaft. Wenn du die beiden ausschalten kannst, solltest du das Spiel gewinnen.“ Doch Muslija könne wegen Knieproblemen gar nicht auflaufen, berichtet TSV-Spielertrainer Andreas Lorer. Der Torjäger fehlt ebenso wie Nico Wegner, Viktor Arndt (beide Leistenprobleme) und Mike Trojan (Oberschenkelzerrung). „Ich lass’ mir was einfallen“, kündigt Lorer an. „Wir haben Respekt vor Dötlingen – das ist eine gute Mannschaft, aber wir werden denen nichts schenken.“

TV Falkenburg – Harpstedter TB verlegt: Die Partie ist auf Wunsch der „Falken“ in die kommende Woche verschoben worden. Auf einen genauen Spieltermin konnten sich beide Mannschaften allerdings noch nicht verständigen, wie HTB- Coach Marcus Metschulat gestern am späten Nachmittag berichtete.

Die weiteren Begegnungen des Achtelfinales: KSV Hicretspor – VfL Stenum (18.45 Uhr), TV Munderloh – TSV Ganderkesee, TV Jahn II – SV Achternmeer, SF Littel – RW Hürriyet (alle 19 Uhr). · mar

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