Korbjäger des SC Wildeshausen beim 36:99 nicht bezirksligatauglich

Nur Möller punktet zweistellig

Topscorer: Manuel Möller war mit 13 Punkten bester Wildeshauser Werfer. Foto: Büttner

Wildeshausen – André Pavel versuchte erst gar nicht etwas zu beschönigen. „Das war kollektives Versagen. Speziell im Angriff waren wir völlig planlos“, sagte der Flügelspieler des Basketball-Bezirksligisten SC Wildeshausen nach der derben 36:99 (20:43)-Packung beim Bürgerfelder TB II.

Die mit großen Ambitionen in die Saison gestarteten Wildeshauser waren nur mit einem achtköpfigen Miniaufgebot nach Oldenburg gefahren. Neben Topscorer Alexander Grote fehlten auch Christian Bexten, Christian Wendeln, Alexander Baal und Dani Morina. Coach Edward Brouwer war ebenfalls nicht dabei. „Ohne Trainer waren wir kopflos – da fehlte jegliche Struktur“, meinte Pavel.

Im Gegensatz zu den Gästen waren die Bürgerfelder mit voller Kapelle angetreten. Vor allem auf den großen Positionen war der Tabellenzweite den Wildeshausern deutlich überlegen und hatte dadurch Vorteile beim Rebound. Immer wieder kam die BTB-Reserve zu zweiten Chancen. „Dabei hatten sie schon eine gute Wurfauswahl und eine tolle Trefferquote“, lobte Pavel den Gegner. Auf der anderen Seite wollte der Ball partout nicht durch die Reuse. „Selbst freie Dinger sind wieder rausgerollt“, haderte Pavel: „An diesem Wochenende kam alles Schlechte zusammen.“

Vor allem offensiv war zwischen beiden Teams laut Pavel „ein Klassenunterschied“ zu sehen. Während die Hausherren nach Belieben punkteten, brachte der SC im ersten Viertel (6:16) lediglich sechs mickrige Zähler zustande. „Sechs Punkte machst du sonst in zwei Minuten“, erklärte Pavel. Während aufseiten des BTB in Arne Erik Jürgens (13), Pascal Ruberg (12), Marinus Spitzer (14), Leif Troelenberg (11) und Alexander Witte (28) gleich fünf Akteure zweistellig punkteten, verbuchte Manuel Möller (13) als einziger Wildeshauser einen zweistelligen Wert. Immerhin trugen sich auch alle seine Teamkollegen in die Scorerliste ein.

„Zumindest haben wir uns als Mannschaft sportlich aus der Affäre gezogen“, konnte Pavel der Klatsche doch noch etwas Positives abgewinnen. Auch das „letzte kleine Etappenziel“, weniger als 100 Punkte zu kassieren, erreichte seine Crew „gerade so eben“. Fest steht für den 36-Jährigen trotzdem: „Mit so einer Leistung haben wir in der Bezirksliga nichts zu suchen.“

Dennoch zeigte sich Pavel überzeugt, „dass wir so nicht noch mal auftreten werden“. Dabei erwartet der SC Wildeshausen am Sonnabend, 18. Januar, 16.30 Uhr, keine Laufkundschaft in der Wallschulsporthalle: Zu Gast ist der Tabellenritte TSG Westerstede II. „Das wird zwar schwierig, aber ganz sicher nicht noch so ein Debakel. Jeder einzelne von uns ist sich zu schade dafür, sich nochmal so vorführen zu lassen“, gelobte Pavel Besserung für die nächste Partie.  mar

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