Brettorfs Faustballer wissen um den Druck, wollen aber locker aufspielen

Die Mischung macht‘s

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Volle Konzentration für Hannover: Brettorfs Tobias Kläner. ·

Brettorf - VfK 01 Berlin, MTV Hammah, Ahlhorner SV oder TV Brettorf – schon vor Beginn der Hallensaison in der 1. Faustball-Bundesliga Nord der Männer war klar, dass eine dieser Mannschaften im Kampf um die drei Endrunden-Plätze den Kürzeren ziehen würde. Nach derzeitigen Stand träfe es das Team von Brettorfs Coach Klaus Tabke, das sich mit einem Sieg gegen den TK Hannover (heute, 16 Uhr) aber wieder an die Qualifikationsplätze heranpirschen könnte.

Oder etwa muss? Eine weitere Niederlage würde das Unternehmen „Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft“ ernsthaft gefährden. Zumal die Gastgeber als klarer Favorit in die Partie gegen das noch sieglose Schlusslicht gehen. „Wenn jeder seine Leistung abruft, dann sollten wir uns auch durchsetzen“, meint Tabke. Ein Unterfangen, das sein Team im vergangenen Derby gegen den Ahlhorner SV (2:5) nicht in die Tat umsetzen konnte. Einerseits, weil der Lokalrivale furios aufspielte, zum anderen, weil die Brettorfer vor allem über Tobias Kläner zu wenig Druck im Angriff ausgeübt hatten. „Wir müssen unsere Durchschlagskraft wiederfinden“, erklärt Tabke, der die Niederlage indes auch nicht zu hoch hängen wollte. „Wir haben verloren, aber den Kopf stecken wir deshalb noch lange nicht in den Sand. Was vor zehn Wochen noch top war, kann nicht auf einmal schlecht sein“, versucht Brettorfs Coach im Vorfeld den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. Die Mischung soll‘s machen. „Wir wissen, dass wir gewinnen müssen und dass wir auch der Favorit sind. Aber wir sollten unsere Lockerheit nicht verlieren“, meint Klaus Tabke und hofft gleichzeitig, dass sein Team mit einem Sieg genügend Selbstvertrauen tankt.

Einer Frage ist sich der Brettorfer Übungsleiter aber noch nicht schlüssig: Spielt Ole Hermanns oder nicht? Eigentlich hatte der 39-fache Nationalspieler aus Hannover seine Karriere nach zwei Kreuzbandrissen, sechs Knieoperationen und zwei Handbrüchen an den Nagel gehängt, soll aber laut Vereinshomepage ein letztes Mal für den TK Hannover auflaufen – ausgerechnet gegen Brettorf. „Es geht einfach nicht mehr“, wird Hermanns zitiert. Und weiter: „Ich bin davon überzeugt, dass die Jungs auch ohne mich eine gute Rolle in der Liga spielen können.“ Es liegt am TV Brettorf, den Gegenbeweis anzutreten. · dsc

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