Kreisliga: Sportgericht spricht hartes Urteil

Milde Strafe für TSV, Punktabzug für Hürriyet

Grossenkneten - Ein hartes Urteil hat das Sportgericht der Fußball-Kreise Oldenburg-Land und Delmenhorst am Montag über das im November abgebrochene Kreisligaspiel zwischen dem TSV Großenkneten und RW Hürriyet gefällt.

In dieser Partie war es während der Nachspielzeit beim Spielstand von 2:2 zu einer Schlägerei gekommen. Auslöser war damals ein Faustschlag des Großenkneter Spielers Ludwig Behr gewesen. Ihn verurteilte das Sportgericht nun mit einer Spielsperre bis zum 27. August. Weitaus härter fiel die Bestrafung für die Delmenhorster aus, denen laut Sportgericht die Hauptschuld an der folgenden Eskalation anzulasten sei, welche letztlich auch zum Spielabbruch durch Schiedsrichter Conrad Ammermann geführt habe. Zum einen wird die Partie mit 5:0 für den TSV Großenkneten gewertet, zum anderen wird die Mannschaft von RW Hürriyet am Saisonende mit einem Abzug von sechs Punkten und zehn Toren bestraft. Darüberhinaus wurde der Verein zu einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro verurteilt.

Weitaus besser kam hingegen der TSV Großenkneten davon – zumal der verurteilte Ludwig Behr nicht einmal Stammspieler der ersten Mannschaft war. Den Verein erwartet lediglich noch eine Geldstrafe von 50 Euro wegen des fehlenden Ordnungsdienstes. · him

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